Vijay Mallya hat angesichts der Performance des VJM06 gut Lachen

Formel 1 2013

— 29.03.2013

Der Auftakt macht Mut: Mallya über Rennpace erfreut

Zwar konnten beide Force-India-Piloten das Potenzial des Autos in Malaysia nicht in Punkte umsetzen, Vijay Mallya ist angesichts der Performance jedoch hochzufrieden



Zieht man nach zwei Saisonrennen Bilanz, kommt man wohl nicht umhin, McLaren als große Enttäuschung zu nennen. Möchte man allerdings positive Überraschungen herausstellen, dann ist Force India eine gute Adresse. Das Team von Vijay Mallya deutete in Australien mit der zeitweisen Führung und der Doppelankunft in den Punkterängen sein Potenzial an. In Malaysia wären wohl ähnliche Platzierungen in Reichweite gewesen, wäre nicht das Problem mit den Radmuttern aufgetaucht.

Somit hat ein kleines Teil ein ansonsten vielversprechendes Rennen zunichte gemacht. "Es war schrecklich enttäuschend", blickt Teamchef Mallya zurück. "Die Autos waren schnell und die Fahrer fühlten sich gut. Vor dem Rennen sind beide zu mir gekommen und haben gesagt, dass sie extrem zufrieden mit dem Auto seien." Laut dem Inder schielte man schon wieder auf eine starke Punktplatzierung. "Aber dann hat uns die neue Radmutter im Stich gelassen, und es gab keine Möglichkeit, das während des Grand Prix zu reparieren."

"Also mussten wir beide Autos aus dem Rennen nehmen", ist der Teamchef rückblickend weiterhin enttäuscht. Das Problem sei für das Team unerwartet aufgetreten, in Melbourne hatte sich nichts diesbezüglich angekündigt. "Es steckt so viel Technologie in einem Formel-1-Auto - viele davon viel fragiler als eine Radmutter - und alles davon hat perfekt funktioniert. Und dann bekommt man ein völlig unerwartetes Problem. Es ist enttäuschend, besonders wenn man weiß, dass man ein sehr konkurrenzfähiges Auto hat", so Mallya.

Wir konkurrenzfähig es ist, wurde beim Saisonauftakt in Australien deutlich, als Adrian Sutil Sebastian Vettel an der Spitze lange Zeit in Schach halten konnte. "Es war großartig, Adrian in Führung zu sehen - gejagt von Vettel. Das Auto hat offensichtlich eine solide, starke Rennpace und ist eine Verbesserung gegenüber dem letztjährigen, was sehr ermutigend ist. Wir haben eine starke Fahrerpaarung, das richtige technische Paket - und alles funktioniert gut zusammen. Es sind nur diese kleinen unerwarteten Probleme wie in Malaysia, die einen enttäuschenden Tag bringen können."

Mit einem siebten und einem achten Platz aus den ersten beiden Rennen ist es für das Team somit "nur" ein annehmbarer Start gewesen, denn auch in Melbourne hoffte der Teamchef am Ende auf mehr: "Es war eine kleine Enttäuschung in Australien, weil der letzte Satz Supersofts bei Adrian so schnell kaputtging. Das hat ihm Zeit und Position gekostet. So, wie er gefahren ist, habe ich auf den fünften Platz gehofft, aber Siebter und Achter war auch gut."

Ähnliches hätte die Truppe auch in Malaysia erreichen können, ist der Geschäftsmann überzeugt: "Wenn man sich die relative Pace der Autos unter den ersten Zehn in Malaysia anschaut: Wir waren schneller als Lotus, also hätten wir ein weiteres Mal mit beiden Autos Punkte holen können. Aber es hat nicht sein sollen." Das soll nun in China nachgeholt werden, wo es öfters schon geregnet hat: "Unsere Fahrer fühlen sich wohl im Nassen und unser Auto schien auf den Regenreifen gut zu funktionieren", macht sich Mallya keine Sorgen.

Zumal er mit Adrian Sutil einen Fahrer im Team hat, der als Regenspezialist bekannt ist: "Aber er ist auch im Trockenen sehr schnell und konkurrenzfähig", betont der Inder. Darum brauche er auch nicht unbedingt Niederschläge. "Als ich das Team übernommen habe, haben wir immer auf Regen gehofft, doch nun haben wir ein gutes Auto - egal ob es nass oder trocken ist, egal ob weiche Reifen, superweiche Reifen, Intermediates oder Regenreifen benutzt werden. Das Auto sollte in China gut aufgestellt sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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