Das Lotus-Team benötigt frisches Geld, will man um den Titel fahren

Formel 1 2013

— 29.03.2013

Lotus in Titelform? Grosjean: "Es hängt vom Geld ab"

Nach dem Melbourne-Triumph musste Lotus in Sepang einen Rückschlag hinnehmen - Laut Romain Grosjean braucht man weitere Sponsoren, damit der Titel möglich ist



Lotus lieferte in Melbourne mit dem Sieg durch Kimi Räikkönen einen sensationellen Saisonstart, beim zweiten Rennen blieb man aber mit den Plätzen sechs und sieben durch Romain Grosjean und den Finnen klar hinter den Erwartungen, zumal das Team aus Enstone mit dem reifenschonenden E21 bei der Reifenschlacht als Mitfavorit galt.

Daher ist unklar, ob der Bolide aus der Feder von Technikchef James Allison dieses Jahr genug Potenzial hat, um ein Wörtchen um den Titel mitzureden und ob das Budget ausreicht, damit das Auto effektiv weiterentwickelt werden kann. "Wir wissen, dass wir gute Leute haben, wir wissen, dass sie das Zeug dazu haben, ein siegfähiges Auto zu bauen, wir wissen, dass wir bei der Entwicklung und bei den Werkszeugen in der Fabrik vorne dabei sein", ist Grosjean gegenüber 'Autosport' davon überzeugt, dass Lotus zu den schlagkräftigsten Teams zählt.

Seiner Meinung nach wird das Budget aber den Ausschlag geben, ob man dieses Jahr eine Sensation schaffen kann. "Es hängt vom Geld ab, das wir haben", sagt er. "Das ist der Schlüssel in der Formel 1." Denn auch wenn alle Ingedienzien vorhanden sind, "ist es immer die Frage, was man aus dem Auto macht."

Die finanzielle Lage ist bei Lotus ungewiss. Als einziges Topteam besitzt man keinen Hauptsponsor, Namensgeber Lotus zahlt kein Geld für die Werbung. Dazu kommt, dass sich ein Sponsorendeal mit dem US-amerikanischen Honeywell-Konzern in letzter Sekunde zerschlagen hat, was auch der Grund für die roten Sponsorenflächen auf dem E21 ist, wo derzeit die Namen der Piloten sowie das Logo von Teambesitzer Genii Capital angebracht sind.

Nun geht es darum, mit Erfolgen auf der Strecke weiter für Aufmerksamkeit zu sorgen, um auch den finanziellen Motor des Teams anzukurbeln. "Es ist ein Kreislauf", klagt Grosjean. "Hoffentlich bekommen wir mehr Sponsoren, wodurch es zunächst mehr Entwicklungen, dann mehr Siege und dann wieder mehr Sponsoren geben könnte."

Fotoquelle: Lotus

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