Paul di Resta - mitten in seinem Privatduell gegen das McLaren-Team

Formel 1 2013

— 03.04.2013

Di Resta: "Wollen vor McLaren bleiben"

Im Vorjahr wurde Paul di Resta im Fahrerpoker von McLaren ignoriert - Jetzt hofft er, dass man noch länger von den Wintertests profitiert und im Duell die Oberhand behält



Vor einigen Monaten blies Paul di Resta noch Trübsal, weil er von McLaren bei der Suche nach einem Nachfolger von Lewis Hamilton ignoriert wurde. Doch die Truppe von Martin Whitmarsh steckt derzeit selbst in der Krise, während Force India zumindest beim Saisonauftakt in Melbourne groß aufzeigte: Adrian Sutil lag mit Hilfe seiner Strategie phasenweise in Führung - am Ende wurden die beiden Teamkollegen Siebter und Achter.

In Sepang wirkte Force India ebenfalls stark, doch ein Problem mit den Radmuttern durchkreuzte schließlich die Pläne beider Piloten, weitere Punkte zu holen. Auch McLaren verlor übrigens das Rennen an der Box, als Jenson Button mit einem nicht angeschraubten rechten Vorderrad auf die Reise geschickt wurde, dann aber wieder an die Box zurückgeholt werden musste.

Di Resta ist nun gegenüber 'PA Sports' zuversichtlich, dass er seinem ehemaligen Wunschteam auch weiterhin die Heckansicht zeigen kann: "Ich habe viel Respekt vor McLaren. Obwohl sie derzeit Probleme haben, können sie sich entwickeln. Wir werden hart pushen, um vor ihnen zu bleiben. Unsere Performance war bisher deutlich besser als es viele erwartet hatten. Deutlich besser als das, was man wahrscheinlich in zwei Wochen aufholen kann."

Der Schotte hofft nun, dass man den Entwicklungsvorsprung so lange wie möglich behält und für weitere Erfolgserlebnisse nutzen kann: "Die nächsten zwei Rennen können nicht schnell genug kommen. Trotz der Ereignisse in Malaysia haben wir in Hinblick auf die Performance viel Zuversicht von unserem Wochenende mitgenommen. Daher freue ich mich auf China und Bahrain."

Di Resta hofft, dass sein Team noch länger von den effizienten Wintertests profitieren wird. Dort opferte man Runs mit wenig Sprit für Versuchsfahrten mit einem schweren Auto, um die Reifen besser zu verstehen. Dazu kommt, dass der neue Bolide dem alten äußerst ähnlich ist, weshalb man auf einer bekannten Basis aufbaut. "Ich würde mir wünschen, dass wir mehr über unser Auto wissen als die anderen und es dadurch schneller machen können", sagt der ehemalige DTM-Champion.

Fotoquelle: xpbimages.com

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