Sebastian Vettels Angriff auf Mark Webber empfindet Christian Klien als respektlos

Formel 1 2013

— 07.04.2013

Klien: "Vettel hat sich keinen Gefallen getan"

Christian Klien wirft Sebastian Vettel wegen der Missachtung der Teamorder Respektlosigkeit vor und lobt Nico Rosberg als "absoluten Profi"



Eigenmchtiger Egoist oder einfach nur ein echter Racer? Auch zwei Wochen nach dem Groen Preis von Malaysia nehmen die Diskussionen ber Sebastian Vettel und sein Missachten der Teamorder im Rennen von Sepang kein Ende. Whrend manche ehemaligen Rennfahrer fr Vettels Verhalten Verstndnis zeigen und ihm zu seinem gewagten berholmanver gegen Mark Webber sogar beglckwnschen, gehrt Christian Klien zu den Kritikern des Deutschen.

Vettel habe sich in Malaysia gegen das Team gestellt und damit dessen Vertrauen verspielt, schreibt Klien in seiner Kolumne bei 'Pitpass'. Der Zweikampf zwischen Vettel und Webber sei zwar aufregend und schn anzusehen gewesen, war aber nach Ansicht des ehemaligen Formel-1-Piloten berflssig. "Ich denke, da hat Vettel Respekt gegenber dem Team vermissen lassen, langfristig hat er sich damit keinen Gefallen getan", kritisiert Klien den Deutschen.

Die Entscheidung von Red Bull, die Fahrer zum Halten der Positionen anzuweisen, kann Klien nachvollziehen: "Sie hatten den Doppelsieg in der Tasche. Es gab daher keinen Grund, etwas zu riskieren." Im brigen sei es laut Klien normal, dass die Fahrer nach dem letzten Boxenstopp die Anweisung erhalten, ihre Positionen zu halten. "Darber wird vor dem Rennen gesprochen. Jeder Fahrer wei, dass die Position nach dem letzten Boxenstopp - entweder vor oder hinter seinem Teamkollegen - diejenige ist, auf der er ins Ziel kommt, sofern er nicht gegen andere Autos kmpft."

Besser als Vettel habe es Nico Rosberg gemacht, der nach lngerer Diskussion am Boxenfunk der Anweisung seines Teams nachkam und die Angriffe auf Teamkollege Lewis Hamilton einstellte. "Rosberg hat sich absolut professionell verhalten. Ihm hat zwar nicht gefallen, dass er nicht aufs Podium fahren konnte, aber er hat die Entscheidung des Teams respektiert", so Klien. Auch in diesem Fall sei seiner Meinung nach die Teamorder richtig gewesen, nachdem die fhrenden Red Bull auer Reichweite waren.

Fotoquelle: xpbimages.com

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