Fernando Alonso blickt trotz schlechter Samstagsbilanz optimistisch in die Zukunft

Formel 1 2013

— 12.04.2013

Schlafentzug und Reisdiät: Massa-Vergleich nervt Alonso

Der 31-Jährige zeigt sich unbeeindruckt von den starken Qualifyingleistungen seines Teamkollegen und kann der Statistik angeblich nichts abgewinnen



Fernando Alonsos Selbstbewusstsein ist traditionell groß. Da nagt es auch nicht am Spanier, dass ihn sein Ferrari-Teamkollege Felipe Massa saisonübergreifend bei vier Grands Prix in Serie im Qualifying geschlagen hat. Statt mit Unbehagen reagiert Alonso mit blankem Sarkasmus auf Fragen zu dem Thema: "Ich habe seit Australien nicht geschlafen, esse nur Reis und habe Haarausfall", meint er im Vorfeld des Rennens in China. Ein Formel-1-Pilot mit ernsthaften Sorgen um seine Form klingt sicher anders.

Der Tatsache, dass das Stallduell bei Ferrari besonders in den italienischen Medien so große Aufmerksamkeit geschenkt wird, kann Alonso nichts abgewinnen. Der Ex-Weltmeister redet die Bedeutung einzelner Startpositionen angesichts einer langen Karriere klein: "Nach 200 Rennen ist es schon überraschend, dass zwei Qualifyings so viel zählen", bemerkt der Scuderia-Star und wird einmal mehr zynisch: "Ich begrüße es, dass es so wichtig ist: Denn stehe ich jetzt vor ihm, habe ich eine galaktischen Runde abgeliefert."

Ob nun ernst gemeint oder nicht, schießt Alonso mit Blick auf Schanghai hinterher: "Abwarten, ob ich schon hier oder erst zu einem späteren Zeitpunkt dieses Kunststück vollbringe." Er will seine abwertende Reaktion allerdings als Kritik an Massa verstanden wissen, dessen Verbleib bei Ferrari zum großen Teil auf seine Kappe geht. "Er macht einen fantastischen Job. Aber bei diesen Zahlenspielen wird schon merkwürdig gerechnet", stellt er die immer wieder zitierten Statistiken infrage.

Alonso erinnert an die Wetterkapriolen der Auftaktwochenenden: "In Australien mit Slicks auf nasser Fahrbahn, in Malaysia mit Intermediates auf trockener Strecke, das war doch nicht normal." Außerdem habe die Relevanz des Qualifyings abgenommen, seitdem Pirelli als Reifenlieferant auftrete: "Es gab Jahre, da war es unerlässlich, aus der ersten Reihe oder von der Pole-Position zu starten", so der 31-Jährige mit Verweis auf Kimi Räikkönen, der in Melbourne von Startplatz sieben aus zum Erfolg fuhr. "In Malaysia hätte jeder siegen können", fügt er an.

Fotoquelle: Ferrari

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