Fernando Alonso sicherte sich die Bestzeit im dritten Freien Training in Schanghai

Formel 1 2013

— 13.04.2013

China: Ferrari dominiert das Abschlusstraining

Fernando Alonso klar vor dem Rest der Welt: Vor dem Qualifying in Schanghai scheinen Ferrari, Mercedes und Red Bull am besten aufgestellt zu sein



Nach der Freitagsbestzeit von Felipe Massa war Ferrari auch am Samstagmorgen in Schanghai das Maß aller Dinge. Diesmal setzte sich aber Fernando Alonso an die Spitze: Der Spanier erzielte eine Bestzeit von 1:35.391 Minuten und nahm seinem Teamkollegen auf den weicheren Soft-Reifen von Pirelli 0,622 Sekunden ab.

Vor dem Wechsel von Medium auf Soft hatte Ferrari (heute mit neuem Frontflügel an beiden Autos) noch die Positionen fünf und sechs belegt. Alonso ließ dann die Vorderradaufhängung umbauen und konnte sich daraufhin beim Qualifying-Test am meisten steigern, fuhr absolute Bestzeit im zweiten und dritten Sektor. Dabei trainierte Ferrari heute Morgen zumindest von den favorisierten Teams am wenigsten: nur 24 Runden.

Mercedes gab genau wie gestern auf den harten Reifen souverän den Ton an, doch nach dem Reifenwechsel konnten die Silberpfeile nicht so stark zulegen wie andere. Lewis Hamilton musste seine erste schnelle Runde nach bis dahin bester Zwischenzeit im ersten Sektor abbrechen, sodass er das Potenzial der stark abbauenden Reifen nicht mehr optimal ausschöpfen konnte, und belegte mit dem zweiten Anlauf unterm Strich Rang drei, 0,674 Sekunden hinter Alonso.

Teamkollege Nico Rosberg (14./+1,958), bis dahin stets flott unterwegs, musste seinen Soft-Run gar komplett sausen lassen, weil ihm schon auf der Aufwärmrunde etwas merkwürdig vorkam: "Bei den Federn oder so ist etwas gebrochen. Das Auto setzt stark auf. Box. Wir müssen uns anschauen, was das ist." Später stellte sich heraus: Hydraulikdefekt. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig für einen weiteren Run repariert werden.

Sebastian Vettel und Mark Webber (beide Red Bull) mischten während der finalen 60 Trainingsminuten dieses Schönwetter-Wochenendes nie ganz vorne mit, verbesserten sich am Ende aber immerhin auf die Positionen vier und fünf. Besorgniserregend ist jedoch der Rückstand von knapp einer Sekunde auf Alonso. Erfreulich dafür die Performance von Adrian Sutil (+1,158): Platz sechs im Force India, deutlich vor Paul di Resta (16./+2,096).

Kimi Räikkönen (Lotus), die beiden McLaren-Piloten und Nico Hülkenberg (Sauber), der in der "Schneckenkurve" einmal neben der Strecke war, komplettierten die Top 10, unmittelbar vor den beiden Toro-Rosso-Junioren und Pastor Maldonado (Williams). Als 13. hatte man im Abschlusstraining schon knapp zwei Sekunden Rückstand. Ganz hinten war Jules Bianchi (19./Marussia/+3,105) wieder der schnellste Nachzügler.

Bange Momente gab es übrigens, als ein Krankenwagen durch die Boxengasse fuhr und ganz hinten anhielt. Inzwischen ist klar: Beim Schieben eines Fahrzeugs in die Garage wurde ein Marussia-Mechaniker leicht am Bein verletzt - also Entwarnung. Daher kann sich die Formel-1-Community nun auf das Qualifying freuen, für das es keinen klaren Favoriten gibt und das dementsprechend spannend werden sollte.

Fotoquelle: Ferrari

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