Nico Hülkenberg verspricht sich vom C32 noch keine Wunderdinge

Formel 1 2013

— 13.04.2013

Hülkenberg skeptisch: Fortschritt, aber kein Wunder

Der Sauber-Pilot sieht sein Team nicht auf dem Niveau der vergangenen Saison, glaubt aber an Verbesserungen durch die jüngsten Updates



Sauber war eine der Enttäuschungen der Frühphase der Saison 2013. Doch dabei muss es nicht bleiben, geht es nach Nico Hülkenberg. Der Neuzugang zeigt sich erfreut von den Fortschritten, die die Schweizer im Vorfeld des China-Grand-Prix erzielt haben. "Die Neuerungen sind ein Schritt nach vorne, wir profitieren definitiv", meint Hülkenberg, um gleich darauf einzuschränken: "Aber in welchem Maße, da bin ich mir nicht sicher." Der Illusion, dass das Allheilmittel gefunden sei, will er sich nicht hingeben.

Hülkenberg meint, dass mehr Updates kommen müssten, ehe das Team in der Lage sei, die Top-10-Startpositionen zu attackieren. "Ich denke, es ist noch mehr Potenzial drin", so der Emmericher. "Die Saison ist noch jung, aber wir müssen trotzdem schnell einen Schritt unternehmen und Veränderungen forcieren. Es sind große Sprünge möglich." Der Sauber C32 leidet seit dem Saisonauftakt in Melbourne unter Instabilität im Heckbereich und wurde für China mit einem neuen Flügel sowie aerodynamischen Nachbesserungen versehen.

Ersten Erkenntnissen zufolge seien die Ergebnisse dieser Verbesserungen "ein Erfolg", sagt Hülkenberg 'Sky Sports F1' und attestiert den Mitarbeitern in Hinwil "einen guten Job gemacht" zu haben. "Zwischen den Rennen war nicht viel Zeit. Es ist eine Verbesserung. Wir müssen uns aber weiter steigern, damit wir konstant in die Punkte fahren können." Allen voran der Grip in den langsamen Kurven sei ein wunder Punkt am neuen Auto. Wie alle anderen Teams plagt Sauber aber auch der Pirelli-Pneu.

Der ehemalige GP2-Champion rechnet mit einem Schachspiel im Reich der Mitte: "Vor dem Qualifying wird man sich Gedanken über die Strategie machen, welche Reifen man für morgen aufspart", so Hülkenberg, der realistischerweise nicht mit dem Einzug in den dritten Abschnitt der Qualifikation rechnet: "Wie in Malaysia werden die Strategie und das Reifenmanagement am Sonntag der Schlüssel sein." Mit Unbehagen erinnert er sich an das Freie Training: "Der Rückstand zur Spitze scheint ziemlich groß zu sein. Die Mercedes scheinen in einer anderen Welt zu fahren und Felipe Massa hatte einige schnelle Zeiten, die für uns im Moment nicht erreichbar sind."

Fotoquelle: xpbimages.com

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