Wirkt sich der Stallkrieg negativ auf die Leistung von Red Bull aus?

Formel 1 2013

— 16.04.2013

Villeneuve: "Der Teamkrieg macht Red Bull fertig"

Während Karl Wendlinger Mark Webbers Pannenserie nicht auf eine Verschwörung zurückführt, schließt Jacques Villeneuve einen Zusammenhang mit Sepang nicht aus



Auch beim Grand Prix von China war die angespannte Stimmung im Red-Bull-Lager nach der Missachtung der Stallregie durch Sebastian Vettel in Sepang das bestimmende Thema. Zumal Mark Webber nach der beeindruckenden Leistung in Malaysia diesmal ein völlig verpatztes Wochenende hinlegte, was vor allem auf zahlreiche Pannen zurückzuführen war.

Sofort waren die Verschwörungstheoretiker auf den Plan gerufen, die meinen, das österreichische Team mit Sitz in Milton Keynes würde Webber absichtlich Steine in den Weg legen, um dem dreifachen Weltmeister Vettel das Leben leichter zu machen und die Fronten im Team zu klären. Im Qualifying war dem "Aussie" der Sprit in Q2 ausgegangen, im Rennen hatte ein Mechaniker gepatzt und das Rad nicht ordentlich angeschraubt - das Ende von Webbers Grand Prix war besiegelt.

Wendlinger schließt Absicht aus

Ex-Formel-1-Pilot Karl Wendlinger schließt trotz der auffälligen Serie eine Absicht völlig aus. "Das ist Pech", sagt er gegenüber 'ServusTV'. "Seine Crew tut alles für ihn. Die füllen ihm auch im Qualifying genug Benzin ein. Das muss ein Anzeigenfehler bei der Tankanlage gewesen sein."

Wendlinger weiß, dass es in der Box ein Match der beiden Crews gibt: "Die Teams selbst sind ja motiviert und wollen mit ihren Fahrern am Ende des Jahres mehr Punkte haben als der Teamkollege. Und dann geht es ja auch noch um die Teamwertung. Je mehr Punkte man am Ende des Jahres hat, desto besser steht das Team da und desto größer ist die Prämie für jeden Mechaniker - das ist ja auch eine Motivation."

Villeneuve glaubt an "Müdigkeit" bei Red-Bull-Team

Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve - ein großer Kritiker von Sebastian Vettel - deutet an, dass die Fehler im Red-Bull-Lager durchaus etwas mit den Ereignissen in Sepang zu tun haben könnten. "Der Teamkrieg macht Red Bull fertig", sagt der Kanadier gegenüber 'Bild'. "Das Team zahlt den Preis für die negative Energie, die sich in den letzten Wochen entwickelt hat. Das macht alle müde, man arbeitet angespannter als sonst." Ein möglicher Grund für die Pannenserie.

Das könnte der Konkurrenz aus Maranello laut Villeneuve nun in die Hände spielen, zumal die Situation zwischen Fernando Alonso und Felipe Massa dort unter Kontrolle ist. "Bei Ferrari passt teamintern gerade alles, Alonso und Massa harmonieren", urteilt der Sohn von Ferrari-Legende Gilles Villeneuve.

Fotoquelle: xpbimages.com

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