Sebastian Vettel kommt als WM-Führender mit 52 WM-Punkten nach Bahrain

Formel 1 2013

— 16.04.2013

Schlägt Red Bull in Bahrain zurück?

Weltmeister Sebastian Vettel möchte im Wüstenstaat auf das Podium zurückkehren, auf dem Teamkollege Mark Webber in Bahrain noch nicht stehen durfte



Die Red-Bull-Piloten reisen nach dem etwas enttäuschenden Wochenende in China mit der Hoffnung nach Bahrain, es besser zu machen. Die fehlende Pause zwischen dem dritten und dem vierten Rennen der Saison kommt sowohl Sebastian Vettel als auch Mark Webber entgegen. Beide befürworten ein aufeinanderfolgendes Rennen in diesem Fall, freuen sich aber auch schon auf eine kleine Pause.

"Der Vorteil ist, dass man am Freitag des zweiten Rennens seinen Rhythmus schneller findet", analysiert Vettel. "Man spart Zeit, weil man direkt von einem zum nächsten Rennen reist und gewöhnt sich schneller an die Zeitzonen, weil man nicht so weit reisen muss. Der einzige Nachteil ist, dass man nicht so viel Zeit für physische und mentale Erholung hat nach dem ersten Rennen."

"Ich hole hinsichtlich der Entspannung und Erholung das Maximum aus dem Montag nach dem ersten Rennen. Am Dienstag mache ich leichtes Training im Fitnessraum oder beim Badminton, um den Körper im richtigen Fenster zu halten", schildert der Deutsche, der aufeinanderfolgende Rennen befürwortet, wenn sie Sinn ergeben. "Es ist wichtig, dass der Rennkalender ausgeglichen ist, damit die Fahrer sich richtig erholen können, um 100 Prozent beim nächsten Event zu geben. Das bedeutet, dass es manchmal besser ist, aufeinanderfolge Rennen zu haben und manchmal längere Pausen."

Den Kurs in Bahrain hat Vettel positiv in Erinnerung. Im vergangenen Jahr holte sich der Red-Bull-Pilot die Pole-Position und gewann später das Rennen. Doch ganz einfach ist die Strecke nicht: "Die Kurven können einen austricksen und zu Fehlern führen, weil der Kurs sehr breit ist und die Scheitelpunkte der Kurven nicht immer klar sind. Zum Beispiel ist der Scheitelpunkt von Kurve 14 versteckt, wenn man hinein fährt", ist sich der WM-Leader bewusst.

Teamkollege Webber sieht die Sache mit den aufeinanderfolgenden Rennen recht pragmatisch: "Wir lieben es, Rennen zu fahren. Es ist eine weitere Gelegenheit, um wieder zu fahren. Das ist der Vorteil. Wir befinden uns gerade etwa im gleichen Teil der Welt. Aufeinanderfolgende Rennen können also von Vorteil sein", erklärt der Australier, der mit 26 Punkten nur als WM-Sechster in den Wüstenstaat reist.

"Es ist wichtig, dass man sicherstellt, nach dem ersten Rennen bereit für das zweite zu sein. So zeitig wie möglich zu reisen, ist wichtig. Wenn man beim ersten Rennen ein sehr gutes Ergebnis erzielt hat, dann sollte man nicht zu lange im Nachtclub feiern, damit man sicherstellt, beim nächsten Event bereit zu sein", warnt der Formel-1-Routinier, der beim Training einen richtigen Mittelweg empfiehlt: "Man möchte sicherstellen, dass das Training entspannt ist und man gesund bleibt."

"Es ist gut, aufeinanderfolgende Rennen und dann etwas Pause zu haben und dann wieder aufeinanderfolgende Rennen. Wenn wir unterwegs sind, können wir uns neu sortieren", schildert Webber, der Bahrain nicht zu seinen Lieblingsstrecken zählt. Bisher stand er noch nie auf dem Podium. "Ich mag den finalen Sektor, die Kurven zwölf und 13, über den Gipfel - das ist ein schöner Teil der Strecke. Es ist etwas schneller, weil der Rest der Strecke recht langsam und nicht besonders spannend ist. Es gibt einige schnellere Kurven, die recht fordernd sind."

Fotoquelle: xpbimages.com

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