Mehr als Platz zwei war für Kimi Räikkönen in Bahrain nicht drin

Formel 1 2013

— 21.04.2013

Räikkönen: "Müssen etwas finden, das uns schneller macht"

Kimi Räikkönen ist nicht der Auffassung, dass ein besseres Qualifying-Ergebnis ihm in Bahrain den Sieg eingebracht hätte: "Es war nicht förderlich"



Kimi Räikkönen gelang in Bahrain das Glanzstück, dank einer guten Strategie und einem noch besseren Umgang mit den Pirelli-Reifen von Startplatz acht auf Position zwei vor zu fahren. Laut dem Lotus-Piloten war dieses Ergebnis das Maximum, zu dem er und sein Team beim vierten Saisonlauf imstande waren. Nun gelte es, etwas zu finden, das den E21-Boliden schneller macht, möchte man im Kampf um den Titel gegen Bahrain-Sieger Sebastian Vettel künftig etwas ausrichten.

Frage: "Sie nennen dich den 'Iceman', aber eigentlich müsstest du 'Mr. Konstanz' genannt werden, da du schon wieder aufs Podium gefahren bist. Erzähl uns doch ein wenig von deiner Strategie heute. Glaubst du, dass sie rückblickend die richtige war? War Platz zwei das bestmögliche Ergebnis?"
Kimi Räikkönen: "Ja, ich denke, der gestrige Tag war nicht optimal. Wir hatten uns schon am Freitag für eine Zweistoppstrategie entschieden und hatten dabei ein gutes Gefühl. Heute zahlte sich das aus, ich konnte einige Plätze gutmachen. Meine ersten beiden Runden waren nicht allzu gut, da verlor ich zwei Plätze. Anschließend fühlte sich das Auto aber immer besser an und ich konnte immer mehr Druck ausüben. Am Ende war alles okay."

Frage: "Glaubst du denn, dass ein besseres Abschneiden im Qualifying dir heute den Sieg ermöglicht hätte?"
Räikkönen: "Ich glaube, dass das Qualifying-Ergebnis nicht gerade förderlich war. Insgesamt denke ich aber auch, dass wir an diesem Wochenende einfach nicht schnell genug waren um Red Bull zu schlagen, deshalb hätten wir meiner Meinung nach hier heute nicht gewinnen können. Platz zwei war das Maximum."

Frage: "Du warst hier in Bahrain bislang sechs Mal auf dem Podium. Welches von diesen sechs Rennen war für dich das beste?"
Räikkönen: "Keine Ahnung. Das ist auch nicht wichtig. Platz zwei ist sicherlich besser als Platz drei, doch wir haben nicht gewonnen, und das wollen wir eigentlich. Heute holten wir ein paar gute Punkte und verloren nicht zu viel auf Sebastian. Doch natürlich hilft es nicht, wenn wir Zweiter werden solange er gewinnt. Wir versuchen daher, etwas zu finden, das uns schneller macht. Aber das versuchen ja alle."

Frage: "Wie groß sind die Unterschiede zwischen der Formel 1 heute und, sagen wir, vor acht Jahren?"
Räikkönen: "Erst einmal muss ich sagen, dass Pirelli niemals jeden zufrieden stellen kann, egal, was sie machen. Es wird immer jemanden geben, der sich über etwas beschwert, selbst wenn sie etwas änderten und sie damit zufrieden stellten. Dann wird es immer noch Leute geben, die etwas anderes verlangen und nicht zufrieden sind. Von daher denke ich nicht, dass es ihr Job ist, ständig etwas zu verändern, sobald sich jemand beschwert."

"Selbst früher konnten wir nicht jedes Mal Vollgas geben als wir unterschiedlich viel Benzin im Tank hatten, denn dann hätten die Reifen auch stark abgebaut. Deshalb glaube ich nicht, dass die Situation heutzutage vollkommen anders ist. Wir kamen damals halt häufiger an die Box und fuhren mit weniger Benzin im Tank. Das ist meiner Ansicht nach der größte Unterschied. Ich denke nicht, dass die Reifen von damals heute länger halten würden."

Fotoquelle: Lotus

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