Nico Rosberg zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt

Formel 1 2013

— 22.04.2013

Rosberg: Das Lachen in den traurigen Augen

Wie verarbeitet man eine schmerzhafte Niederlage, wie die von Nico Rosberg am gestrigen Rennsonntag? Mit Galgenhumor und positiven Erinnerungen



Eigentlich knnte Nico Rosberg nach dem neunten Platz beim gestrigen Rennen in Bahrain zum Heulen zumute sein, doch der Deutsche trgt den harten Rckschlag am Sonntag mit einem Lcheln - mit einem unglubigen. In seinem Videoblog lsst der Deutsche sein Wochenende noch einmal Revue passieren - von der sensationellen Pole-Position bis zum bitteren Rennsonntag. "Echt ein unglaubliches Wochenende", schttelt er den Kopf.

Bereits am Freitag hatte sich angedeutet, dass die Silberpfeile im Rennen Probleme bekommen knnten, die Pole-Position hat aber zunchst die grten Probleme kaschiert. Doch der Sonntag verlief dann sogar schlimmer als erwartet: "Sonntag war es noch heier und das hat unsere Schwchen noch mehr hervorgerufen", erklrt Rosberg. "Da ging einfach gar nichts - schon direkt von Runde eins an."

"In Kurve drei habe ich mit Sebastian Vettel; Anm. d. Red.) im Rcken schon gesprt: Oh oh oh, das wird nichts heute. Der hat da schon so einen Druck gemacht", so der Wiesbadener weiter. Das Problem: wie immer die Reifen. "Unser Auto beansprucht und erhitzt die Reifen zu sehr. Es ist schwierig zu verstehen, was man da machen kann. Diese Reifen sind megakompliziert. Da muss man so viel mit einbeziehen, und da gibt es ein paar Teams, die das einfach besser im Griff haben", rumt der Deutsche ein.

Immer noch auf Fehleranalyse, macht Rosberg aber auch vor der eigenen Person nicht Halt: "Dazu habe ich mit meinen Ingenieuren in die falsche Richtung gearbeitet und wir haben das in der Herangehensweise auch noch ein bisschen schlechter gemacht", wei Rosberg. "Das hat dann dazu gefhrt, dass wir von eins auf neun gefallen sind." Bereits bei den Interviews kurz nach dem Rennen konnte der Deutsche ber die Situation nur unglubig lachen. Einen Tag spter hat sich das Ganze zu Galgenhumor entwickelt: "Es ist echt absolut traurig", lacht er kopfschttelnd. "Ich dachte: 'Das kann nicht wahr sein.'"

Doch auch wenn es fr den Silberpfeil-Piloten im Rennen weit nach hinten ging, hat er am Sonntag durchaus seinen Spa gehabt - so unglaublich, wie das klingen mag. "Bei mir ging es drunter und drber. Ich hab so viel berholt und bin so viel berholt worden. Da war echt ohne Ende etwas zu tun. Das war okay, das hat wenigstens Spa gemacht", resmiert der Deutsche und nimmt wenigstens ein was Positives aus Bahrain mit: seine zweite Pole-Position. "Es waren schne Emotionen und es hat mich nochmal daran erinnert, wie das so ist - und davon mchte ich auch mehr haben."

Fotoquelle: xpbimages.com

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