Luiz Razia durfte 2012 bereits für Force India in Magny Cours testen

Formel 1 2013

— 29.04.2013

Klopft Razia bei Force India an die Tür?

Luiz Razia möchte nach dem Aus bei Marussia den vorherigen Posten seines Nachfolgers übernehmen: Doch für den Job als Force-India-Testfahrer fehlt noch Geld



Öffnet sich für Luiz Razia nach dem vorzeitigen Aus bei Marussia eine neue Tür? Der Brasilianer, der noch vor dem Saisonauftakt in Australien durch Jules Bianchi ersetzt wurde, zielt nun auf den Testfahrerplatz des Franzosen bei Force India. "Die Möglichkeit ist da", bestätigt der GP2-Vizemeister gegenüber 'Jovem Pan Radio'. "Force India ist sehr interessiert an dem Projekt, aber - so seltsam das auch ist - ich benötige Sponsorengeld."

Jenes Sponsorengeld, wegen dessen Ausbleiben er seinen Platz bei Marussia noch vor seinem Debüt verlor. "Es ist enttäuschend, dass man so sehr darauf angewiesen ist, um seinen Job professionell auszuführen - aber so ist es nun mal", weiß Razia, der weiter über das Force-India-Angebot spricht. "Das Team möchte nichts Unüberlegtes tun. Sie wollen ein Projekt für mindestens zwei Jahre: dieses Jahr als Aufbaujahr für ein Stammcockpit im nächsten Jahr."

Dass sein vorzeitiges Aus bei Marussia seinem Ruf als Fahrer geschadet haben könnte, glaubt der 24-Jährige indes nicht: "Marussia war sehr überzeugt von mit und hat mich deshalb ohne große Sicherheiten bestätigt. Aber ich glaube, Force India möchte etwas konkreteres", weiß Razia, dass es schwierig werden könnte. Immerhin kennt ihn das Team schon aus einem Test im vergangenen Jahr, als der Brasilianer in Magny Cours für das Team von Vijay Mallya fahren durfte.

Laut seiner Aussage hätte er auch bei Caterham landen können, hat sich aber aus zwei Gründen letztlich für Marussia entschieden. "Sie hatten ein besseres Paket, während sich Caterham mehr auf 2014 konzentriert hat", so Razia, der die aktuellen Probleme von Charles Pic und Giedo van der Garde in den grünen Boliden mitbekommt. Auch viele Treffen mit Technikchef Pat Symonds hatten ihn in Richtung Marussia tendieren lassen. "Er war sehr überzeugt", erklärt der Brasilianer.

Doch statt selbst in dem Kampf gegen Caterham einzugreifen, muss der 24-Jährige nun zusehen, wie Jules Bianchi ein brillantes Rennen nach dem anderen fährt, und die Experten der Königsklasse zu immer neueren Lobliedern zwingt. Razia ist der Meinung, dass er auch dazu in der Lage gewesen wäre. "Ich glaube nicht, dass das ein schwieriges Ziel für diese Saison gewesen wäre."

Ganz anders sieht es bei Teamkollege Max Chilton aus. Der Engländer scheint noch ein paar Probleme mit den Anforderungen der Königsklasse zu haben, und kann mit Bianchi derzeit noch nicht mithalten. "Ich denke Chilton ist ein Jahr zu früh in die Formel 1 gekommen, er hat noch nicht genügend Erfahrung", urteilt Razia über seinen Beinahe-Teamkollegen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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