Fernando Alonso startet am Sonntag von Platz fünf in den Grand Prix von Spanien

Formel 1 2013

— 11.05.2013

Alonso: "Es wäre schön, vor Kimi und Sebastian einzulaufen"

Fernando Alonso nimmt sein Heimrennen aus Startreihe drei in Angriff, sieht im Qualifying nach wie vor Nachholbedarf, macht sich aber Hoffnungen für das Rennen



In Abwesenheit von Ferrari-Technikchef Pat Fry, der sich mit Nierensteinen im Krankenhaus befindet, fuhr Lokalmatador Fernando Alonso im Qualifying zum Grand Prix von Spanien in Barcelona auf Startplatz fünf. Seinen Ferrari-Teamkollegen Felipe Massa hielt der Vize-Weltmeister in Q3 denkbar knapp auf Distanz - eine Tausendstelsekunde betrug der Vorsprung auf den Brasilianer.

"Eine Enttäuschung ist das nicht. Das ist das, was wir momentan drauf haben", meint Alonso und macht sich Hoffnungen für das Rennen: "Auf eine Runde haben wir vielleicht nicht die Pace der anderen. Wir wissen aber, dass wir bei den Longruns - wenn die Reifen abbauen - genau so gut oder vielleicht sogar besser dastehen als die anderen. Unsere Zeit kommt am Sonntag."

"Wir haben eine gute Position. Ich stehe auf der sauberen Seite auf Platz fünf. Da haben wir schon die Möglichkeit, morgen im Rennen mit einer sauberen ersten Runde und einer guten Strategie noch etwas herauszuholen. Der Reifenabbau wird hier sehr hoch sein, du musst aufpassen auf die Reifen und da ein bisschen besser sein als die anderen", so der Spanier.

Nachholbedarf im Qualifying

Seit 1997 wurde der Spanien-Grand-Prix ausnahmslos von einem Piloten gewonnen, der aus der ersten Startreihe losfuhr. "Hoffentlich können wir das morgen ändern. Ich glaube, wir können optimistisch sein. Hoffentlich springt ein Podestplatz oder mehr für uns heraus", unterstreicht Alonso die eigenen Ansprüche auf seinen zweiten Barcelona-Sieg nach 2006 und seinen ersten für Ferrari.

Auffällig war im Qualifying, dass viele Piloten im letzten Sektor Zeit liegenließen. Alonso erklärt sich dies mit den äußeren Bedingungen. "Es war heute extrem windig. Damit hatten alle zu kämpfen", sagt der Ferrari-Pilot und offenbart: "Weil es so windig war, haben wir es mit zwei Versuchen in Q3 probiert. Wir konnten unsere Zeit aus dem ersten Versuch bestätigen und haben somit das Maximale herausgeholt."

So sieht Alonso im Gesamtbild gerade für die Qualifyings noch den größten Verbesserungsbedarf bei Ferrari. "Aus welchem Grund auch immer ist unser Auto sonntags absolut wettbewerbsfähig. Samstags verlieren wir aber nach wie vor ein paar Zehntelsekunden. Aus diesem Grund ist das heutige Ergebnis auch für niemanden im Team eine Überraschung. Wir lagen schon bei den zurückliegenden Rennen drei oder vier Zehntelsekunden hinter der Pole-Zeit zurück. Hoffentlich können wir bei den nächsten Rennen ein bisschen näher dran sein."

Mercedes für Alonso kein Siegkandidat

In der ersten Startreihe stehen am Sonntag die beiden Mercedes von Nico Rosberg und Lewis Hamilton. Sieht Alonso die Silberpfeile auch im Rennen an der Spitze oder traut er den in Reihe zwei stehenden Sebastian Vettel (Red Bull) und Kimi Räikkönen (Lotus) mehr zu? "Wir werden es erleben. Das Rennen muss erst einmal gefahren werden. Wenn man sich aber die zurückliegenden Rennen vor Augen führt, wird deutlich, dass Mercedes im Rennen in der Regel zu kämpfen hat", sagt der Ferrari-Pilot und verweist damit unter anderem auf die Tatsache, dass Rosberg auch vor drei Wochen in Bahrain auf der Pole stand, den Grand Prix am Sonntag mit stark nachlassenden Reifen aber nur als Neunter beendete.

So kommt Alonso zum Schluss: "Kimi und Sebastian sind für das Rennen eher unser Ziel. Da die beiden in der Weltmeisterschaft vorn liegen, wäre es schön, vor ihnen ins Ziel zu kommen. Wenn es gelingt, vor Kimi und Sebastian ins Ziel zu kommen, dann dürfte der Weg zum Sieg wohl nicht mehr weit sein." Ob Alonsos Ferrari-Teamkollege Massa tatsächlich von Startplatz sechs wird ins Rennen gehen dürfen, ist noch offen. Gegen den Brasilianer läuft eine Untersuchung wegen Behinderung von Mark Webber in Q2.

Fotoquelle: xpbimages.com

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