Grosjean und Räikkönen freuen sich auf den Großen Preis von Monaco

Formel 1 2013

— 18.05.2013

Lotus-Piloten ambitioniert nach Monaco

Am 26. Mai gastiert die Formel 1 in Monte Carlo - Kimi Räikkönen und Romain Grosjean sind voller Vorfreude, können die Lotus-Performance aber nicht einschätzen



Am kommenden Wochenende rast die Formel 1 beim Großen Preis von Monaco wieder einmal durch die engen Straßen Monte Carlos. Die beiden Lotus-Piloten Kimi Räikkönen und Romain Grosjean reisen mit großer Vorfreude ans Mittelmeer: "Monaco ist immer sehr speziell. Es herrscht dort eine komplett andere Atmosphäre als irgendwo sonst. Es ist ein interessanter Ort mit vielen Fans und vielen Partys... so wurde mir berichtet" so der Iceman. Auch sein Teamkollege Romain Grosjean schätzt diese glamouröse Seite des Fürstentums: "Es ist eine verrückte Woche mit all der Aufmerksamkeit, aber jeder liebt Monaco. Ich kann es kaum erwarten."

Für den Franzosen ist der Traditionskurs noch aus einem anderen Grund besonders: "Es ist wie ein Heimrennen für mich und eines, das ich sehr liebe. Für mich ist es fantastisch, weil dort so viele Franzosen sind, und ich freue mich auf deren Unterstützung." Von all dem Trubel dürfe man sich laut Grosjean aber nicht ablenken lassen, denn Monaco gilt als anspruchsvollste Strecke der Saison. "Als Fahrer musst du ruhig und entspannt bleiben und versuchen, deinen Job zu tun. Es ist eine Strecke, die keinerlei Fehler erlaubt. Du musst sie respektieren, das ist der Schlüssel", rät der 27-Jährige.

Auch Räikkönen zollt dem Kurs großen Respekt: "In den Straßen von Monte Carlo zu fahren ist total anders als überall sonst, und es ist eine Herausforderung, auf die ich mich jedes Jahr freue. Es ist sehr, sehr schwierig - eigentlich fast unmöglich - ein sauberes Wochenende da unten zu haben", so der Finne. Die größte Schwierigkeit sei für den Iceman die Konzentration: "Es ist so eine enge, kurvenreiche Strecke, da musst du besonders scharfe Sinne haben und fokussiert auf jeden einzelnen Meter sein. Es gibt einem so ein gutes Gefühl, eine schnelle Runde in Monaco zu fahren."

Qualifying von besonderer Bedeutung

In den bisherigen Rennen zählte der Lotus zu den schnellsten Autos, auch weil er besonders schonend mit den Reifen umging. In Monaco herrschen nun allerdings völlig andere Streckenbedingungen, die eine Einschätzung der Rennpace erschweren: "Die Geraden sind holprig und das Gripniveau ist sehr gering. All diese Dinge bedeuten, dass man nie weiß, was man erwarten kann", gesteht Grosjean, "Auf einer normalen Strecke weißt du, was dich erwartet. Hoffentlich erleben wir eine positive Überraschung und dass das Auto mit den speziellen Herausforderungen Monacos zurechtkommen wird." Räikkönen bestätigt: "Es ist schwer vorauszusagen, wie gut das Auto ist, da du die Charakteristik nicht simulieren kannst."

Von besonderem Stellenwert ist in Monaco ein guter Startplatz, das weiß auch Räikkönen: "Wir müssen uns aufs Qualifying konzentrieren. Wir werden alles versuchen, in die erste Reihe zu kommen. Überholen ist fast unmöglich. 2009 hing ich hinter Rubens (Barrichello; Anm. d. Red.) fest, aber ich kam trotz KERS einfach nicht an ihm vorbei. Wir müssen sehen, wie die Reifen arbeiten und ob wir eine gute Strategie hinbekommen, aber das Wichtigste ist, sich gut zu qualifizieren."

Auch wenn man die Performance des Lotus noch nicht wirklich einschätzen kann, sind die Ziele der beiden Fahrer ambitioniert. Für Räikkönen soll es auf jeden Fall weiter nach vorn gehen als im vergangenen Jahr, als er nur den neunten Platz erreichte: "Da gab es einige Dinge, die wir über das Wochenende hinweg nicht richtig gemacht haben. Das Wichtigste ist, die gleichen Fehler nicht nochmal zu machen." Ein zweiter Monaco-Sieg nach 2005 wäre etwas ganz besonderes für den 33-Jährigen: "Du erlebst wirklich das geilste Gefühl, das du durch einen Sieg erreichen kannst. Mein Sieg 2005 steht ganz oben in der Liste meiner schönsten Erinnerungen, nochmal hier zu gewinnen, wäre genauso speziell."

Auch Teamkollege Grosjean träumt vom Treppchen. Nach seinem Ausfall nach acht Runden in Barcelona will der Franzose wieder vorne angreifen: "Wenn ich ehrlich bin, möchte ich wieder aufs Podium. Letztes Jahr habe ich das erstmals erlebt (in Bahrain; Anm. d. Red.) und dieses Jahr hat es sich noch genauso gut angefühlt. Ein Podiumsergebnis in Monaco wäre großartig." Nachdem er in der vergangenen Saison gleich nach dem Start in Monte Carlos mit Michael Schumacher kollidierte, dürfte Grosjean diesmal etwas vorsichtiger zu Werke gehen - seine französischen Fans werden es ihm danken.

Fotoquelle: xpbimages.com

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