Formel 1 2013

— 19.05.2013

Massa: "Müssen uns im Qualifying verbessern"

Im Rennen gehörte Ferrari in dieser Saison stets zu den Stärksten, im Qualifying bleibt jedoch noch Luft nach oben - gerade für das anstehende Rennen in Monaco



Felipe Massa ist mit der bisherigen Saison im Großen und Ganzen zufrieden, am Samstag bestehe aber noch Verbesserungsbedarf: "Alles in allem war es für uns ein guter Start. Wir haben bisher eine Rundumverbesserung in diesem Jahr erlebt - vom Auto bis hin zur Art, wie das Team arbeitet. Und wir haben gezeigt, dass wir konkurrenzfähig sind." In der Tat greift die Scuderia nach mäßigen Jahren wieder Topteam Red Bull an und führt - je nach Strecke - das Feld sogar an, wie kürzlich in Barcelona eindrucksvoll zur Schau gestellt.

Trotzdem weiß Massa um die Schwächen seines Autos: "Natürlich können wir uns immer noch verbessern, vor allen Dingen im Qualifying. Wir wissen das und arbeiten daran", so der Brasilianer. Diese Schwäche gilt es nun speziell vor dem kommenden Wochenende zu verbessern, denn nirgendwo sonst ist das Qualifying so entscheidend für den Rennausgang wie in Monaco. "Die Startposition ist viel wichtiger als auf jeder anderen Strecke, wir müssen also hoffen, am Samstag einen guten Job zu machen", so der 32-Jährige.

Massa freut sich, wie die meisten anderen Fahrer auch, besonders auf den engen Stadtkurs: "Ich mag Monaco sehr; zum Teil natürlich, weil es eine Art zweites Heimrennen für mich ist, da ich hier wohne." Die Geschwindigkeit und die permanente Gefahr machen für ihn den speziellen Reiz aus: "Du bist immer am Limit, sehr nah an den Leitplanken, und es bleibt keinerlei Raum für Fehler", schwärmt der Vizeweltmeister von 2008.

Eine Woche vor dem prestigeträchtigen Rennen in Monte Carlo konnte Massa in Warschau zunächst nochmal ein bisschen Fannähe aufsaugen. Bei einem PR-Event zur Vermarktung eines neuen Kraftstoffs von Sponsor Shell lenkte der Ferrari-Pilot einen F60 durch die Straßen der polnischen Hauptstadt. "Es ist toll, so nah an der Menge vorbeizufahren und zu sehen, wie die Leute winken und 1000 Fotos von dir und dem Auto machen", so Massa. Nach Warschau komme er gern zurück: "Ich habe großen Enthusiasmus gesehen hier und die Leute waren sehr höflich und offen. Vielleicht kann ich noch einmal wieder kommen und dann etwas länger bleiben."

In Monaco wird es ab Freitag dann wieder ernst, denn um Red Bull im Klassement auf den Fersen zu bleiben, braucht Ferrari konstant Punkte. Auch wenn man in manchen Rennen sehr gut gewesen sei, habe man dafür in andern, wie etwa Bahrain, ein paar Probleme gehabt, die wertvolle Punkte gekostet haben, so Massa. Nur mit Punkten gibt sich der Brasilianer in seiner Wahlheimat jedoch nicht zufrieden: "Mein Ziel ist ganz einfach, immer um eine Podiumsplatzierung zu kämpfen." Voraussetzung dafür wäre dann aber wohl ein gutes Ergebnis am Samstag.

Fotoquelle: xpbimages.com

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