Teamchef Martin Whitmarsh muss noch einige Probleme bei McLaren lösen

Formel 1 2013

— 21.05.2013

Whitmarsh: Mehr Ressourcen auf 2013

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh gibt zu, dass man aktuell mehr Ressourcen als geplant auf das aktuelle Auto verteilt - Aufgabe kommt nicht in Frage



Nach dem schwachen Saisonstart für McLaren stand schon eine komplette Aufgabe der aktuellen Saison sowie volle Konzentration auf das nächste Jahr im Raum, doch laut Martin Whitmarsh sei die Situation sogar genau andersherum. Zwar habe man natürlich schon Ressourcen auf 2014 gelenkt, doch nicht so viele wie ursprünglich angedacht.

"Wir werden das Jahr nicht aufgeben", betont Teamchef Whitmarsh vor dem Monaco-Grand-Prix noch einmal. "Seid versichert, dass es einen großen Einsatz gibt, das diesjährige Auto zu entwickeln, und McLaren wieder auf den Level an Konkurrenzfähigkeit zurückzubringen, wo wir uns erwarten." Seiner Meinung nach sei es noch viel zu früh, um über einen solchen Schritt nachzudenken. "Wir müssen daran glauben, dass wir zurückkommen und gute Resultate einfahren."

Zwar liegt McLaren aktuell hinter Force India auf Rang sechs der Konstrukteurswertung, doch auf die Frage, ob das Team seine Ressourcen nun zumindest mehr als geplant auf 2014 umstelle, gibt Whitmarsh eine überraschende Antwort: "Nein, eigentlich ist es vermutlich sogar weniger als geplant, weil wir härter am diesjährigen Auto arbeiten müssen, um ehrlich zu sein." Zwar sollte schon für Barcelona Besserung einkehren, doch allzu viel hat das erste große Updatepaket scheinbar auch nicht gebracht.

Auf dem Circuit de Catalunya sprangen auch nur die Positionen acht und neun heraus - auf Force India konnten die Chrompfeile keine Punkte gutmachen. In Monaco soll sich das nun ändern. Und der Kurs im Fürstentum war bisher immer ein gutes Pflaster: Mit 15 Siegen ist das Team Rekordgewinner in der Mittelmeerstadt. Doch die gute Vergangenheit bedeutet natürlich noch lange keine Garantie.

"Sicherlich würde ich an diesem Wochenende gerne gewinnen", sagt Whitmarsh. Doch das würde er natürlich auch gerne im weiteren Verlauf des Jahres und auch im Jahr darauf. "Nach 182 Siegen müssen wir ein Programm, eine Business-Struktur und bessere Ressourcen zusammen, die uns eine Plattform zur Verfügung stellt, um in naher Zukunft in jedem Jahr erfolgreich zu sein." Für McLaren sicherlich keine leichte Aufgabe, mit dem neuen Reglement 2014 und dem neuen Motorenpartner Honda 2015 vor Augen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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