Fernando Alonso und Chrsitian Horner streiten um den Titel

Formel 1 2013

Horner stichelt gegen Alonso zurück

Nach den Beschuldigungen Fernando Alonsos, Red Bull sei ein schlechter Verlierer, setzt Bullen-Teamchef Christian Horner zum Konter an
Die nächste verbale Schlacht zwischen Ferrari und Red Bull schallt durch die Häuserschluchten von Monte Carlo - eröffnet einmal mehr durch Fernando Alonso. Die Ursache diesmal: Die kontinuierlichen Beschwerden der Österreicher über die angeblich unverständlichen Reifen. Alonso hatte Sebastian Vettels rote Bullen während eines Interviews über besagte Red-Bull-Klageschreie als schlechte Verlierer dargestellt: "Wenn dir die Siege jahrelang so leicht fallen, dann tun Niederlagen eben besonders weh."
Red-Bull-Teamchef Christian Horner konterte nun den Angriff des Spaniers und gab zu bedenken, dass auch Ferrari noch einiges in Sachen "gutes Verlieren" zu lernen habe: "Im Sport gewinnst du, oder du verlierst. Und wenn du verlierst, musst du härter arbeiten und dich nicht über gelbe Flaggen beschweren", so der Brite gegenüber 'Catalunya Radio'. Horner spielt mit dieser Aussage zweifellos auf das Saisonfinale 2012 in Brasilien an.
Vettel hatte dort im vergangenen November nach einem turbulenten Rennen den WM-Titel geholt, stand am Ende knappe drei Punkte vor Alonso im Gesamtklassement. Ferrari beschuldigte den Deutschen in der Folge, bei gelben Flaggen überholt zu haben, was verboten ist. Die Italiener wollten das Ergebnis auf diese Weise annullieren und sich selbst am grünen Tisch zum Weltmeister machen. Die FIA gab den Vorwürfen nicht statt, Vettel behielt seinen Weltmeistertitel.
Immer wieder kam es in der Vergangenheit zu Wortgefechten zwischen Ferrari und Red Bull, nun also das nächste Kapitel beim Großen Preis von Monaco. Auf die Frage, ob Red Bull wirklich ein schlechter Verlierer sei, hat Horner natürlich eine klare Meinung: "Ich denke nicht." Wer das Fürstentum nach diesem Wochenende als Verlierer verlassen wird, bleibt abzuwarten - wie auch die Frage, ob es diesmal einen guten Verlierer geben wird.
Fotoquelle: xpbimages.com

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