Formel 1 2013

— 25.05.2013

Räikkönen: Wechsel nicht nur Frage des besten Autos

Lotus-Fahre Kimi Räikkönen weiß um seine Begehrtheit und spricht offen an, worauf es ihm bei einem möglichen Wechsel ankäme - und nennt explizit Red Bull



Kimi Räikkönen ist einer der gefragtesten Fahrer in der Formel 1. Schon in der vergangenen Saison zeigte er nach seinem Comeback großartige Leistungen im Lotus, holte in Abu Dhabi sogar den Sieg und wurde Dritter in der WM. In dieser Saison hat der Finne nochmal eine Schippe draufgelegt: In fünf Rennen stand er viermal auf dem Treppchen, zudem kam der Iceman nun 31 Mal in Folge ins Ziel (neuer Rekord) und ist somit die größte Konstante im Fahrerfeld. Das Resultat: 85 WM-Punkte - nur vier hinter dem Gesamtführenden Sebastian Vettel. Klar, dass der Lotus-Pilot gefragt ist.

Schenkt man den Gerüchten Glauben, so könnte Red Bull womöglich Interesse an Räikkönen haben; man würde Mark Webber zur kommenden Saison durch ihn ersetzen. Doch natürlich will auch Lotus seinen Nummer-1-Fahrer behalten. Räikkönen ist sich seiner Begehrtheit durchaus bewusst und spricht an, worauf es ihm bei der Entscheidung über seine Zukunft ankomme: "Ich denke, es geht mir vor allem um das Gesamtbild, dass du in jeder Hinsicht ein gutes Gefühl hast. Du musst ein normales Leben haben und gewisse Dinge müssen am richtigen Ort sein, es kann auch eine kleine Sache sein", so der 33-Jährige gegenüber 'Reuters'.

Eine kleines Detail könne zur kompletten Zufriedenheit reichen, so Räikkönen: "Das wird den Unterschied machen und den größten Effekt haben auf meine Entscheidung, wie auch immer die sein wird." Trotzdem werde natürlich auch die Stärke des Autos von Bedeutung sein, die sei aber schwierig vorherzusehen: "Man will natürlich immer ein Gewinnerauto, aber dafür gibt es keine Garantie", sieht er ein und denkt dabei besonders an die angekündigten technischen Änderungen für die nächste Saison.

Ob 2014 dann erneut der Red Bull das Feld anführen wird oder vielleicht sogar sein Lotus, sei noch nicht abzusehen: "Klar haben die (Red Bull; Anm. d. Red.) in den vergangenen Jahren ein sehr gutes Auto gebaut, aber wir haben auch kein schlechtes. Man kann also noch nicht wirklich sagen, falls ich dorthin ginge, ob ich dann das beste Auto hätte und immer gewinnen würde." Dennoch legen die Aussagen des Weltmeisters von 2007 nahe, dass ein Wechsel zu den roten Bullen alles andere als unrealistisch ist.

Dabei steht ein erneuter Weltmeistertitel für Räikkönen (wie er schon öfter betonte) gar nicht mal an erster Priorität: "Ich habe etwas, das ich immer wollte, bereits erreicht. Alles, was darüber hinaus geht, wäre nett." Es gehe eben mehr ums große Ganze: "Natürlich wollen wir mehr Weltmeisterschaften gewinnen, aber wenn das nicht klappt und wir keine schnellsten Runden oder Siege holen, wird das mein Leben nicht verändern" - Eine klare Ansage an Red Bull und Lotus, auch auf die kleinen Dinge zu achten.

Fotoquelle: Lotus

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