Sebastian Vettel war erster Verfolger der schnellen Silberpfeile

Formel 1 2013

— 25.05.2013

Red Bull: Vettel verärgert - Webber glücklich

Die Startpositionen drei und vier sorgen bei den Red-Bull-Piloten für gemischte Gefühle: Mark Webber ist glücklich, Sebastian Vettel hadert



Die Mercedes waren im Qualifying zum Großen Preis von Monaco für die Red Bull nicht zu schlagen, doch die zweite Startreihe gehört morgen im Rennen dem österreichisch-britischen Team. Sebastian Vettel fuhr eine Zeit von 1:13.980 Minuten und war damit Drittschnellster in Q3, Mark Webber qualifizierte sich mit einer Zeit von 1:14.181 Minuten für Startposition vier. Allerdings sorgte das Ergebnis bei den Piloten für unterschiedliche Reaktionen.

"Ich habe mich über meine fliegende Runde in Q3 ein wenig geärgert", sagt Vettel. "Ich habe hier und da vielleicht zu viel Druck gemacht. Der Start der Runde war nicht schlecht, aber auch nicht großartig. Im Nachhinein hätte ich vielleicht am Beginn von Q3 zwei fliegende Runden fahren sollen, und nicht eine, für die ich mich entschieden hatte", kritisiert der Heppenheimer seine Strategie.

"Ich dachte, die Reifen wären schon auf der ersten Runde gut genug. Ich hatte am gesamten Wochenende Probleme, und am Ende war es sehr eng. Die Pole wäre vielleicht möglich gewesen, aber nun sind wir Dritter. Mit den Mercedes in der ersten Reihe hatten wir gerechnet, wir hatten erwartet, dass sie stark sein würden. Wir haben für das Rennen ein gutes Auto und sollten daher morgen gut abschneiden", so Vettel.

Freude hingegen bei Webber über Startplatz vier: "Ich bin sehr glücklich darüber. In einer zerrissenen Trainingssitzung bei diesen Bedingungen kannst du schnell zurückfallen, aber wir haben alle brenzligen Situationen überstanden und ein recht ordentliches Ergebnis eingefahren. Man kann nachher immer sagen, dass man einige Dinge hätte anders machen können, aber im Eifer des Gefechts triffst du die Entscheidungen, von denen du denkst, dass sie richtig sind."

"Insgesamt war es nicht so schlecht. Die Bedingungen haben sich verändert, und die Reifen sind recht schwierig, daher ist der Start aus der zweiten Reihe nicht schlecht. Es ist ein langes Rennen, bei dem sich die Strategie entfalten kann, wir müssen sehen, was möglich ist", so der Australier.

"Eine starke Leistung des Teams", bejubelt Teamchef Christian Horner. "Nach einem engen Qualifying stehen beide Autos in der zweiten Startreihe. Sebastian ist zu Beginn von Q3 eine sehr schnelle Runde gefahren, aber leider war die nicht gut genug, um die Pole-Position zu halten. Nichtsdestotrotz war es eine starke Leistung von ihm, und auch Mark hat wieder einmal in Monte Carlo großartige Arbeit abgeliefert."

Fotoquelle: xpbimages.com

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