Nach dem Doppelpodium in Monaco soll in Kanada wieder ein Sieg her

Formel 1 2013

— 31.05.2013

Bullen mit durchwachsenen Erinnerungen nach Kanada

Die Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Mark Webber haben zwar nicht die besten Erinnerungen an Montreal, freuen sich aber dennoch auf den speziellen Straßenkurs



In einer Woche macht die Formel 1 Station in Montreal - zum Großen Preis von Kanada. Sebastian Vettel reist als WM-Führender zum siebten Rennen der Saison und freut sich schon auf das Wochenende: "Die Strecke hat einen netten Rhythmus, es ist eines der besten Rennen, die wir das Jahr über haben. Besonders die Fans und die Atmosphäre seien großartig, so Vettel: "Ich mag es dort."

Auch sein Teamkollege Mark Webber freut sich auf die Streckencharakteristik: "Es ist ein interessanter Grand Prix, weil es ein weiterer Straßenkurs ist. Eine Strecke, die sowohl bei den Fans als auch bei den Fahrern sehr beliebt ist. Die Zuschauer sind immer sehr leidenschaftlich." Webber, der nach seinem dritten Platz in Monaco Pluspunkte im Vertragspoker mit Red Bull gesammelt haben dürfte, hat an Kanada weniger gute Erinnerungen: "Ich war hier noch nicht auf dem Podium, das will ich ändern." Hoffnung darauf zieht der Australier aus seinen Erinnerungen: "Jean Alesi hat hier sein einziges Rennen gewonnen, das war toll."

Vettel bringt mit Montreal vor allem das Regenchaos 2011 in Verbindung: "Das war definitiv einer der verrücktesten Momente. Da hat es so viel geregnet - ich habe seitdem nicht mehr so viel Regen gesehen, der auch noch so lange anhielt." Das Rennen war zwischenzeitlich lange unterbrochen worden, Vettel lag zu diesem Zeitpunkt vorn. Ans Rennende erinnert sich der Heppenheimer aber nur ungern: "Es war ein schwieriges Rennen, und eine halbe Runde vor Schluss machte ich meinen ersten Fehler und verlor den Sieg." Jenson Button zog noch vorbei, Vettel wurde Zweiter.

"Aber so ist der Rennsport, und für die Fans ist es wahrscheinlich toll anzuschauen, wenn sie bis zum letzten Moment nicht wissen, wer gewinnen wird", gesteht der Weltmeister ein. Sein Teamkollege erinnert sich an eine ähnliche Situation: "Ich weiß noch, wie Mansell in der allerletzten Runde ausgefallen ist, als er das Rennen anführte. Das ist nicht meine liebste Erinnerung", so Webber. Für die Red-Bull-Piloten heißt es also, bis zur letzten Kurve konzentriert zu bleiben.

Webber freut sich auch schon auf das Drumherum: "Es gibt ein paar hervorragende Restaurants in Montreal. Insgesamt ist die Atmosphäre eher traditionell. Die ganze Stadt hält inne für das Rennen." Auch Vettel weiß diese Seite von Montreal zu schätzen: "Die ganze Stadt lebt Formel 1 für eine Woche lang, das gibt uns ein ganz spezielles Gefühl."

Fotoquelle: xpbimages.com

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