Alonso hat mehr Punkte auf dem Konto als vor einem Jahr, aber dennoch Rückstand

Formel 1 2013

— 06.06.2013

Ferrari: Alonso zählt auf Vettels Pech - Massa will aufs Podium

Fernando Alonso glaubt, dass das Pech irgendwann auch WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel trifft - Felipe Massa peilt seinen ersten Podestplatz in Montreal an



Nach Platz sieben beim Grand Prix von Monaco muss Fernando Alonso an diesem Wochenende in Montreal Boden gutmachen, will er den Anschluss an WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Red Bull) nicht verlieren. Nach sechs von 19 Saisonrennen weist der Ferrari-Pilot bereits 29 Punkte Rückstand auf den in Monte Carlo als Zweiter ins Ziel gekommenen, amtierenden Weltmeister auf.

Alonso und Vettel sind in der laufenden Saison die einzigen beiden Fahrer, die zwei Siege auf der Habenseite haben. Im Unterschied zum Red-Bull-Piloten hat der Ferrari-Fahrer aber auch schon einen Ausfall (Malaysia) auf dem Konto. "Wir hofften auf ein paar konstante Ergebnisse, aber in Monaco haben wir nicht viele Punkte mitgenommen. Daher brauchen wir jetzt eine Serie von vier oder fünf Rennen auf dem Podium oder in der Nähe des Podiums, um die verlorenen Punkte wieder aufzuholen", gibt Alonso die Marschrichtung vor.

In diesem Zusammenhang zählt der Spanier auch auf das Pech bei Vettel, das seiner Meinung nach früher oder später zuschlagen wird. "Im vergangenen Jahr kam ich als WM-Führender nach Kanada. Diesmal habe ich zum selben Zeitpunkt zwei Punkte mehr auf dem Konto. So gesehen präsentieren wir uns stärker als im vergangenen Jahr. Was ein bisschen heraussticht, sind die Punkte, die Sebastian in den bisherigen sechs Rennen geholt hat. Das waren eine ganze Menge. Uns muss es jetzt gelingen, vor ihm ins Ziel zu kommen", sagt Alonso und macht sich keine Sorgen, dass dies nicht gelingen könnte: "Pech im Rennen wird jeden treffen. Sebastian ist da keine Ausnahme."

Massa peilt ersten Podestplatz in Montreal an

Auch für Alonsos Teamkollegen Felipe Massa ist das Kanada-Wochenende ein wichtiges. Der Brasilianer crashte auf dem Stadtkurs von Monte Carlo gleich zweimal an exakt derselben Stelle und verließ das Fürstentum ohne gewonnene WM-Punkte. "Ich hoffe, dass ich, Fernando und das Team hier um das Podest kämpfen können", sagt der Brasilianer - wohlwissend, dass er selbst in Montreal noch nie an einer Siegerehrung teilnehmen durfte.

"Ich weiß nicht, woran das liegt. Meines Erachtens gibt es keinen speziellen Grund dafür", so Massa, dessen bestes Ergebnis in Montreal aus der Saison 2005 (Platz vier für Sauber) datiert. "Im vergangenen Jahr war ich hier schnell, doch ich drehte mich", blickt der Brasilianer auf den Kanada-Grand-Prix 2012 zurück und schiebt hinterher: "Diesmal werde ich 100 Prozent geben, um es besser zu machen."

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali ist optimistisch, dass die Scuderia auf der Ile Notre-Dame besser aussehen wird als zuletzt in Monte Carlo. "Ich denke, der Kurs in Montreal sollte uns erlauben, unsere Stärken auszuschöpfen", so der Italiener in seiner Vorausschau auf das erste der beiden diesjährigen Rennen auf dem nordamerikanischen Kontinent.

Fotoquelle: xpbimages.com

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