Kimi Räikkönens Meinung über Sergio Perez wird sich auch in einem Jahr nicht ändern...

Formel 1 2013

— 06.06.2013

Räikkönen immer noch sauer auf Perez

Kimi Räikkönen hält auch elf Tage nach dem Monaco-Grand-Prix an seiner Kritik an Sergio Perez fest: "Schließlich ist es Tatsache, dass er unser Rennen ruiniert hat"



Auch elf Tage nach dem Grand Prix von Monaco ist der sonst so ruhige "Iceman" Kimi Räikkönen noch geladen. Der Grund liegt auf der Hand und trägt den Namen Sergio Perez. Der Mexikaner in Diensten des McLaren-Teams hatte dem Lotus-Piloten aus Finnland mit einem aggressiven Manöver in der Hafenschikane das Rennen zerstört. Statt auf Platz fünf kam Räikkönen nach einem notwendig gewordenen Boxenstopp nur auf Platz zehn ins Ziel und verlor gegenüber dem Zweitplatzierten Sebastian Vettel wertvollen Boden in der Gesamtwertung.

Unmittelbar nach dem enttäuschenden Ausgang des Rennens im Fürstentum sprach Räikkönen davon, dass Perez "eine Backpfeife" vertragen könnte. An dieser Einstellung hält der Lotus-Pilot auch in Montreal fest. "Ich habe meine Meinung nicht geändert. Schließlich ist es Tatsache, dass er unser Rennen ruiniert hat. Auch wenn man mich in einem Jahr noch einmal danach fragt, hat sich nichts geändert. Ich habe noch einen WM-Punkt mitnehmen können, aber das ändert nichts daran, dass es nicht richtig war, was er getan hat", so der Weltmeister des Jahres 2007

In diesem Zusammenhang stellt Räikkönen klar, dass es im aktuellen Fahrerfeld sehr wohl Piloten gibt, mit denen er es genießt, Rad an Rad zu kämpfen. Perez gehört für ihn wenig überraschend nicht dazu: "Den Top-5-Fahrern kann man vertrauen. Man weiß einfach, dass sie dir nicht einfach vor den Karren fahren, wenn sie neben dir sind. Sie fahren hart, aber fair. Es ist in Ordnung aggressiv zu fahren, aber man muss schon einen gewissen Plan haben, wie das Überholmanöver laufen soll. Man kann nicht einfach hoffen, dass der Gegner auf die Seite fährt."

So kommt der Finne für sich selbst zum Schluss: "Es gibt Fahrer, die hart und fair gegen dich kämpfen und es gibt Fahrer, bei denen weißt du nicht, was zu erwarten ist." An eine Beschwerde über Perez bei FIA-Renndirektor Charlie Whiting denkt Räikkönen nicht. "Das würde sowieso nichts ändern. Ich habe mit den Kommissaren gesprochen. Sie haben es als Rennunfall abgehakt", blickt er auf Monaco zurück, macht aber deutlich, dass er diese Ansicht nicht unbedingt teilt: "Sie sagten, ich hätte nichts falsch gemacht. Es muss ja aber jemanden geben, der etwas falsch gemacht hat. Charlie hat mit Perez gesprochen, aber ich habe keine Ahnung, worüber sie gesprochen haben..."

Fotoquelle: xpbimages.com

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