Jenson Button erwartet ein schwieriges Rennen in Kanada

Formel 1 2013

— 08.06.2013

Button frustriert: "Wird schwierig"

Ein Getriebeproblem bremst Jenson Button im zweiten Training in Kanada frühzeitig aus: McLaren immer noch nicht viel näher an der Spitze



Mit großem Aufwand will sich McLaren wieder in die vordersten Reihen kämpfen. Auch für den Grand Prix in Kanada gibt es wieder zahlreiche neue Entwicklungen. Ob diese funktionieren, ist aus Sicht von Jenson Button noch nicht klar. Der Brite musste das zweite Freie Training vorzeitig abbrechen, weil ein defekter Sensor für ein Getriebeproblem sorgte. Die Gangwechsel-Einheit legte zwischen dem sechsten und siebten Gang immer den Leerlauf ein.

"Wir haben nicht viel bezüglich der Fahrten mit vollem Tank lernen können. Ich habe drei Runden mit schwerem Auto absolviert. Da lernst du nicht viel für das Rennen", berichtet Button, für den der Defekt zum "genau falschen Zeitpunkt" auftrat. "So etwas hatte ich im vergangenen Jahr schon einmal. Damals ist das Rennen wegen Graining zum Desaster geworden. Leider war heute nicht die nötige Zuverlässigkeit vorhanden."

"Immerhin haben wir mit dem zweiten Auto mehr fahren können. Beide Wagen waren in unterschiedlicher Konfiguration unterwegs. Da haben wir wenigstens wichtige Informationen erhalten", meint der Ex-Champion. Button schloss den Tag als Neunter ab. Der Rückstand von nur 0,604 Sekunden auf den Tagesbesten Fernando Alonso (Ferrari) erscheint erträglich. "Wir sind etwas näher dran als sonst, die Zeitabstände sind ohnehin knapper als normal. Das gilt zumindest für die Zeit über eine schnelle Runde", sagt er.

"Man einer braucht lange, um eine gute Runde hinzubekommen. Das geht natürlich nicht. Du kannst nicht im Qualifying erst einmal fünf oder sechs Runden drehen, bevor es funktioniert. Aber man muss sich die Longruns anschauen. Und da sieht man, dass die Topautos einen erheblichen Vorteil haben", erklärt Button. "Ich bin überrascht, wie konstant schnell manche auf Longruns fahren konnten. Der Grip passt, der Reifenverschleiß ist nicht allzu hoch."

"Wenn das Qualifying trocken ist, dann wird es wichtig sein, möglichst schnell eine gute Runde hinzubekommen. Daran müssen wir arbeiten", sieht Button die Baustelle im Speed über eine Runde. "Es könnte aber Mischverhältnisse geben - mal sehen. Das würde ich mir eigentlich für uns wünschen. Ich mag solche Bedingungen, wo du manchmal nicht weißt, was dich nach der nächsten Kurve erwartet. Ich glaube, so etwas kann ich ganz gut."

Erinnerungen an 2011 werden wach. Damals konnte Button bei schwierigen Bedingungen siegen. "Natürlich denkt man immer, dass man bei besonderen Verhältnissen eventuell siegen kann. Ganz ehrlich: In unserer aktuellen Situation ist selbst das nicht wirklich realistisch. Natürlich würde ich am liebsten jedes Rennen gewinnen, aber das war bisher in dieser Saison nicht möglich. Ich habe das auch nicht so im Kopf. Im Vordergrund steht, dass wir das Auto nach vorn bringen. Nur so kann man irgendwann wieder über Siege nachdenken."

Fotoquelle: xpbimages.com

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