Martin Whitmarsh würde gerne noch öfter auf der arabischen Halbinsel aufschlagen

Formel 1 2013

— 09.06.2013

Wirklich 21 Rennen 2014? Whitmarsh zweifelt

Der McLaren-Teamchef fordert einen vorgezogenen Testauftakt und Termine in warmen Gefilden - Saisonauftakt in Bahrain offenbar beschlossene Sache



Die Saison 2014 bringt nicht nur einschneidende nderungen im Technischen Reglement der Formel 1, auch im Kalender knnte sich Bahnbrechendes tun: Die magische Marke von 20 Rennen droht zu fallen, Grands Prix wackeln, zwei neue sollen hinzustoen, ein Auftakt in Bahrain scheint fast fix. Fr Martin Whitmarsh besteht Verbesserungsbedarf schon vor dem eigentlichen Startschuss: "Es ist der Wunsch der Teams, frher mit den Testfahrten zu beginnen", sagt der McLaren-Teamchef.

Offenbar gibt es in Woking bereits ganz konkrete Plne, wie dieses Vorhaben umzusetzen ist: "Es ist von Mitte Januar die Rede", nennt Whitmarsh einen Termin, der circa drei Wochen vor dem derzeitigen liegt. "Aus logistischen Grnden knnte der erste Test in Jerez stattfinden", so der Brite weiter. "Dann knnte es eine lngere Pause geben, um Probleme auszusortieren." 2013 hatten die Formel-1-Teams damit gehadert, dass es auf den einschlgigen Testbahnen in Spanien im europischen Winter oft regnete und wichtige Erkenntnisse auf trockenem Terrain verwehrt blieben.

Dem Vorschlag, auf die arabische Halbinsel auszuweichen, kann Whitmarsh etwas abgewinnen. "Anschlieend Testfahrten in wrmeren Gefilden", fordert er und sieht darin ein Argument, den Saisonauftakt aus Australien abzuziehen und nach Bahrain zu verlegen. "Wenn dann auch das erste Rennen in dieser Gegend stattfinden wrde, wre das nur sinnvoll. Ich gehe davon aus, dass das so besttigt wird, denn soweit ich wei, hat der Groteil der Teams bereits zugestimmt." Das klingt, als seien hinter den Kulissen bereits Ngel mit Kpfen gemacht worden - der Politik zum Trotz.

Weitere nderungen am derzeit 19 Termine umfassenden Kalender sind da zunchst weniger konkret, sieht man von der Rennpremiere in Sotschi ab, die 2014 definitiv steigen soll. Hinzu kommt, dass nach der Absage fr die laufende Saison auch New Jersey seinen Grand Prix will. "Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich 21 Rennen werden", berlegt Whitmarsh und zweifelt weniger an den neuen Ausrichtern als an bestehenden. "Das sind natrlich beides wichtige Gebiete. Ich wei aber nicht, ob wirklich alle anderen Rennen im Kalender bleiben. 21 ist schon sehr viel."

Geht es nach Bernie Ecclestone, werden es sogar noch mehr. Der Zampano ist dabei, ein Debt in Thailand vorzubereiten und hat die Fhler auch nach dem fr die Automobil-Branche wichtigen Wachstumsmarkt Mexiko ausgestreckt. Eine Rckkehr der Formel 1 nach Mittelamerika, wo die Knigsklasse seit 1992 nicht mehr zu Gast war, wre ganz nach dem Geschmack des Sergio Perez. "Seit meinem 15. Lebensjahr fahre ich in Europa. Das Rennen, das meiner Heimat am nchsten lag, war Austin. Schon dort waren viele mexikanische Zuschauer vor Ort", tramt der McLaren-Neuzugang.

Fotoquelle: xpb.cc

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