Alonso und Vettel: In Kanada bekam erneut der Deutsche den größeren Pokal

Formel 1 2013

— 10.06.2013

WM-Kampf: Ferrari bleibt ganz entspannt

Mit seinem dritten Saisonsieg hat sich Sebastian Vettel weiter von Fernando Alonso abgesetzt: Es kommen nach Montreal noch viele weitere Chancen



Ferrari konnte Sebastian Vettel im Grand Prix von Kanada nicht entscheidend ärgern. Fernando Alonso verbuchte zwar als Zweiter wichtige Punkte und einen weiteren Podestrang, aber der Spanier brauchte von Startplatz sechs zu lange, um an den langsameren Konkurrenten vorbei zu kommen. Für Felipe Massa gab es nach Startplatz 16 ohnehin kaum Siegchancen. Bei Ferrari ist allen klar, dass es eine große Baustelle zu bearbeiten gilt, will man Red Bull in Zukunft schlagen.

"Wir müssen im Qualifying schneller werden. Das ist leicht gesagt, aber nicht so einfach umgesetzt", sagt Teamchef Stefano Domenicali. Der Italiener spricht das aus, was Alonso in den vergangenen Wochen schon mehrfach angemerkt hatte. "Wir haben gesehen, dass die Leistungen im Rennen sehr gut sind. Sebastian war schnell - ohne Frage. Aber der gute Startplatz hat es ihm ermöglicht, von Anfang an problemlos sein Tempo zu fahren."

"Wenn du vorne stehst, dann kann du die Situation kontrollieren. Wenn du weiter hinten starten musst, dann wird es schwieriger", meint Domenicali. "Wenn wir aus der ersten Reihe gestartet wären, dann hätte es anders ausgesehen. Dann hätten wir wohl mit Vettel mithalten können." Die Rundenzeiten belegen diese Aussage. Alonso und Massa konnten bei freier Fahrt oft das Tempo von Vettel mitgehen, aber im Verkehr ging zu viel Zeit verloren.

Der Weltmeister erlebte so einen eher gemütlichen Sonntag, an dessen Ende er weitere 25 Punkte auf sein ohnehin gut gefülltes WM-Konto verbuchen konnte. Alonsos Rückstand beträgt nun 36 Punkte. Nicht zu viel, meint der Spanier. "Wir haben früher sogar unter dem alten Punktesystem gesehen, dass man locker mal 30 Punkte aufholen kann. Umgerechnet auf heutige Zeiten sind das 75 oder 80 Zähler", gibt sich Alonso ob der aktuellen Situation im WM-Kampf gelassen.

Der Asturier geht davon aus, dass auch Vettel mal eine schlechte Phase haben wird. "Wenn er mal Pech hat, dann breche ich sicherlich nicht in Tränen aus. Aber ich bin Sportsmann und wünsche ihm daher keine Probleme", sagt Domenicali. "Er ist bisher sehr konstant. Aber das kann sich auch mal ändern. Wenn du mal ein schwieriges Rennen hast, dann kann sich vieles ändern. Im vergangenen Jahr hatten wir vor der Sommerpause fast 50 Punkte Vorsprung. Am Ende haben wir die WM verloren."

Fotoquelle: xpbimages.com

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