Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo wünscht sich eine Strafe für Mercedes

Formel 1 2013

— 11.06.2013

Di Montezemolo: "Wir haben Vertrauen in die FIA"

Luca di Montezemolo spricht dem Automobil-Weltverband FIA nach der Reifenaffäre sein Vertrauen aus, und glaubt, dass versuchte Regelbrüche bestraft werden müssen



Im Zuge der Reifentest-Affären um Pirelli sowie Mercedes und Ferrari ist zumindest eine Partei derzeit aus dem Schneider: die Scuderia. Der Einsatz des zwei Jahre alten Ferrari wurde von der FIA für legal befunden, ob das auch für Mercedes gilt, die den aktuellen Boliden für einen 1.000-Kilometer-Test verwendet haben, klärt am 20. Juni das Internationale Tribunal. Nach der Entscheidung des Weltverbandes meldet sich nun Ferrari-Oberhaupt Luca di Montezemolo zu Wort.

"Ich habe Vertrauen in die FIA", stellt der Italiener klar. "Ich möchte das Thema nicht kommentieren, aber ich sehe mit Zufriedenheit, dass der Verband die Sache gut verfolgt. Ich hoffe, dass die Formel 1 ihren Professionalismus behält. Wir haben Vertrauen, dass alle, die versuchen die Regeln zu umgehen, verfolgt und bestraft werden", so di Montezemolo bei der Eröffnungszeremonie des neuen Ferrari-Museums in Maranello.

Sportlich kann der Präsident nur bedingt zufrieden mit seinem Team sein. Zwar konnte Fernando Alonso in dieser Saison schon zwei Siege und zwei zweite Plätze einstreichen, doch der Abstand zu Spitzenreiter Sebastian Vettel wuchs auch am vergangenen Wochenende in Kanada an. Schon 36 Punkte beträgt der Abstand des Spaniers zum Red-Bull-Piloten, der als schlechteste Platzierung zwei vierte Plätze aufweist, während Alonso schon dreimal nicht unter die Top 6 fuhr.

"Wir wissen genau, was wir tun müssen um zu gewinnen", lässt sich di Montezemolo nicht aus der Ruhe bringen. Er wird sich im Laufe des Tages in einem langen und detaillierten Meeting mit Teamchef Stefano Domenicali und allen Ingenieuren unterhalten. "Sie wissen, was wir tun müssen um uns zu verbessern, und ich bin überzeugt, dass Ferrari bis zum letzten Rennen ein Titelanwärter sein wird, dass wir nicht aufgeben werden, und dass wir alle Elemente haben uns zu verbessern."

Zum Beispiel einen überragenden Samstag hinzulegen, wäre ein Element. "Aber auch ein normaler würde schon reichen", fügt der Ferrari-Boss an. "Es wäre genug, ein Auto komfortabel in die ersten beiden Startreihen fahren zu sehen. Die Pole muss nicht unbedingt sein, denn auch von da aus können wir das Rennen gewinnen." Von Startplatz sechs aus ging es am Sonntag immerhin auf Rang zwei. "Fernando hat ein weiteres fantastisches Rennen gezeigt", lobt di Montezemolo. Ein Mittel zum Sieg hat er auch parat: "Wir hoffen für die Zukunft, dass es an den Rennwochenenden vielleicht ein wenig heißer ist..."

Fotoquelle: xpbimages.com

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