Nach wie vor ranken sich zahlreiche Gerüchte um Allisons Zukunft

Formel 1 2013

— 12.06.2013

Spekulationen: Baut Allison Testauto für Honda?

Nach wie vor ist unklar, wo Ex-Lotus-Technikchef James Allison in Zukunft arbeiten wird - Nun wird er mit Honda in Verbindung gebracht, doch die Theorie wirft Fragen auf



Als vor dem Barcelona-Wochenende bekannt wurde, dass Lotus-Technikchef James Allison sein Team mit sofortiger Wirkung verlässt, begann das Rätselraten, wo es den Briten nun hinzieht. Ex-Formel-1-Pilot Alex Wurz meinte damals, dass es sich Ende Mai zeigen würde, doch nach wie vor gibt es keine Antwort. Fix ist nur, dass Allisons Ziel nicht Milton Keynes heißt - das wurde von Red Bull offiziell bestätigt. Ein Wechsel zum Weltmeisterteam wäre aber ohnehin wenig sinnvoll, da man mit Toro-Rosso-Technikchef James Key bereits für die Zeit nach Adrian Newey vorgebaut hat. Ferrari galt bislang als wahrscheinlichstes Ziel.

Doch jetzt gibt es neue Spekulationen - laut 'Turun Sanomat' wechselt Allison, der nach seinem Lotus-Aus derzeit ein Arbeitsverbot hat, zu Honda. Die Japaner kehren 2015 mit McLaren als Motorenlieferant in die Formel 1 zurück. In dem Bericht heißt es, dass der ehemalige Lotus-Mann "das Angebot angenommen hat und eine kleine Gruppe von Ingenieuren leiten wird, um ein Testauto für den Honda-Turbomotor zu produzieren". Arbeitsbeginn soll 2014 sein.

Tatsächlich wäre es für die Japaner äußerst hilfreich, hätten sie für den neuen Honda-Motor ein Testauto. McLaren ist 2014 noch an Mercedes gebunden, zudem unterliegt das künftige Partnerteam dem Testreglement. Dieses sieht zwar im kommenden Jahr insgesamt acht Testtage während der Saison vor, ob man diese allerdings auch nutzen könnte, um das neue Honda-Triebwerk zu testen, ist fraglich und hängt auch von der Vertragssituation mit Mercedes ab.

Laut dem Bericht sollen die Tests vorrangig in Suzuka und in Motegi stattfinden. Einige Fragen bleiben allerdings unbeantwortet: Unklar ist, ob Allison und sein neues Team ein reines Testauto für 2014 designen würden, oder ob es sich dabei bereits um den McLaren für die Saison 2015 handelt. Wenn man mit dem Designprozess erst Anfang der kommenden Saison beginnt, wäre es nur schwer vorstellbar, dass man rechtzeitig fertig wird, um ausgiebig testen zu können.

Ab dem 15. November 2014 gilt Honda als offizieller Teilnehmer der Formel-1-WM und unterliegt den Testbeschränkungen - davor darf man uneingeschränkt testen. Zudem ist unklar, ob Honda für Allison nur eine Übergangslösung sein könnte, um langfristig zum McLaren-Rennstall zu wechseln. Dort musste man diese Saison den Abgang von Technikchef Paddy Lowe verkraften - der langjährige McLaren-Mann Tim Goss wurde befördert, um ihn zu ersetzen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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