Sebastian Vettel startete besser als Alonso in die Saison 2013

Formel 1 2013

— 14.06.2013

Sutil: Warum Vettel den vierten Titel holt

Force-India-Pilot Adrian Sutil erklärt Sebastian Vettels "Erfolgsgeheimnis" und rechnet mit dessen vierten WM-Titel - Bei Red Bull ist man vor Silverstone vorsichtig



Viele Experten gehen davon aus, dass auch diese Saison auf ein Titelduell zwischen Sebastian Vettel und Fernando Alonso hinauslaufen wird. Der Mercedes geht zu wenig sanft mit den Hinterreifen um, Lotus kann beim Budget nicht mit den absoluten Topteams mithalten, zudem muss man ohne Langzeit-Technikchef James Allison auskommen. Und McLaren findet einfach keinen Weg aus der Krise.

Vettels Kritiker werfen dem dreifachen Weltmeister vor, dass er mehr Fehler macht als sein spanischer Widersacher, doch dieses Bild zeigt sich bislang in der Saison 2013 nicht. Der Red-Bull-Pilot holte bislang meist das Maximum heraus, Alonso patzte zumindest in Sepang, als er sich den Frontflügel abknickte - und auch in Monaco machte der Ferrari-Star keine glückliche Figur, als er von einigen Rivalen überholt wurde.

Inwiefern sich Vettel von Alonso unterscheidet

Die Herangehensweise der beiden unterscheidet sich: Vettel betont stets, dass er sich nur auf sich selbst konzentriert, während Alonso schon in der Frühphase der WM den Fokus auf den Punktestand und auf seine Rivalen legt. Ein möglicher Grund, warum er in Monaco bei den Überholversuchen der Rivalen wenig Gegenwehr zeigte - nur ja keine Kollision riskieren. Zudem spekuliert er mit Ausfällen seines großen Rivalen: "Uns muss es jetzt gelingen, vor Sebastian ins Ziel zu kommen. Pech im Rennen wird jeden treffen. Sebastian ist da keine Ausnahme."

Force-India-Pilot Adrian Sutil sieht Vettels Fähigkeit, alles andere auszublenden und sich nicht ablenken zu lassen, als dessen "Erfolgsgeheimnis". Ihm fällt gegenüber 'Auto Bild motorsport' auf: "Den stören all die Nebengeräusche nicht. Der macht ganz in Ruhe sein Ding und fährt so dem vierten Titel entgegen."

Darf Vettel schon vom Titel träumen?

Zudem verliert Vettel im Gegensatz zu Alonso, der gerne seine Kollegen bewertet und dies auch zu politischen Spitzen gegen seinen Rivalen nutzt, selten ein Wort über die Qualitäten seiner Konkurrenten - auch sein eigenes Können stellt er kaum in den Vordergrund. "Haben Sie schon einmal von ihm gehört, dass er der Beste ist?", sagt Sutil. "Nein! Er fährt, ohne viel drüber zu reden."

Auch wenn Vettel nach Platz zwei in Monte Carlo und dem Sieg in Montreal mit einem Vorsprung von 36 WM-Punkten tatsächlich auf Titelkurs scheint, will man davon bei Red Bull nichts wissen. Kein Wunder, denn die vergangenen zwei Kurse haben die Reifen nicht so sehr gefordert wie beispielsweise Barcelona, wo Ferrari gegen das österreichische Team mit Sitz in Milton Keynes haushoch überlegen war. Stardesigner Adrian Newey rechnet gegenüber 'Auto Bild motorsport' damit, dass die Probleme in Silverstone "wieder größer" sein werden.

Fotoquelle: xpbimages.com

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