Nico Rosberg und Lewis Hamilton fahren aktuell in etwa auf dem gleichen Level

Formel 1 2013

— 20.06.2013

Klien: Mercedes-Piloten auf dem gleichen Level

In Silverstone freut sich Ex-Formel-1-Pilot Christian Klien besonders auf das teaminterne Duell zwischen Rosberg und Hamilton - vorn sieht er aber Red Bull



Beim Rennen in Silverstone Ende Juni freut sich der ehemalige Formel-1-Pilot Christian Klien besonders auf die Fortsetzung des teaminternen Duells bei Mercedes: "Ein Kampf, den ich mir genau ansehen werde, ist der zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg bei Mercedes", so der Österreicher gegenüber 'Pitpass'. Die Klasse der beiden beeindruckt den 30-Jährigen: "Sie sind eine sehr starke Fahrerpaarung, eine, die ich als Teammanager gern hätte. Und sie haben sich gegenseitig richtig nach vorn gepusht."

Nach den ersten Rennen hatte Hamilton zunächst noch klar die Nase vorn. Dann begann aber die Sturm- und Drangphase des Nico Rosberg: Drei Pole-Positions hintereinander fuhr der Deutsche ein, holte im prestigeträchtigen Monaco sogar den ersten Saisonsieg für die Silberpfeile. "Seitdem hat sich Nico für mich wirklich gesteigert bis zu dem Punkt, dass beide nun auf dem gleichem Level sind", so Klien: "Beim Rennen in Monaco hat er gezeigt, dass er weiter gewachsen ist als Fahrer, da er die Pace kontrolliert hat, wie es seinem Auto und den Reifen am besten gepasst hat."

Klien genieße es nach eigener Angabe, die Entwicklung Rosbergs in dieser Saison zu beobachten: "Dank des schnelleren Mercedes können wir nun endlich sehen, was er wirklich kann - und weil wir wissen, wie schnell Lewis Hamilton ist." Der solle den Deutschen aber trotz seiner eigenen Klasse nur bloß nicht unterschätzen: "Der wird immer selbstbewusster, also gib lieber acht, Hamilton!", rät Klien dem Briten. Nachdem Hamilton in Kanada mal wieder die Nase vorn hatte, darf man gespannt sein, wie das Duell in Silverstone am übernächsten Wochenende ausgehen wird.

Ganz vorn sieht Klien aber ein anderes Team: Red Bull gelte es in Silverstone zu schlagen. "Je länger das Rennen gehen wird, desto stärker werden sie sein, denke ich. Selbst mit dem neuen Teil der Strecke ist es immer noch sehr wichtig, eine gute Aerodynamik zu haben. Und wir wissen, dass das eine Stärke von Red Bull ist", so der Österreicher, der von 2005 bis 2006 selbst für das Team fuhr. Beim Großen Preis von Großbritannien sieht Klien die Bullen also ganz vorn, Mercedes dürfte wohl eher intern für Spannung sorgen.

Fotoquelle: Daimler

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