Mark Webber lässt seine Zukunft weiterhin offen, der Australier brauche noch Zeit

Formel 1 2013

— 20.06.2013

Webber: Habe Zukunft selbst in der Hand

Mark Webbers Zukunft bei Red Bull ist nach wie vor unklar, die Entscheidung liege aber bei ihm - In der WEC wäre er in jedem Fall willkommen



Die Spekulationen um die Zukunft von Red-Bull-Pilot Mark Webber reißen nicht ab. Wird der Australier der Formel 1 treu bleiben oder gegebenenfalls zu Porsche in die WEC wechseln? Viel wurde geschrieben über mögliche neue Teamkollegen von Sebastian Vettel, und dass Webber derzeit womöglich unter Beobachtung stehe und sich beweisen müsse. Nun meldet sich Webber selbst zu Wort und deutet an, dass es seine eigene Entscheidung sei, ob er bleibe oder nicht.

"Der Ball liegt momentan in meinem Hof, was ganz nett ist", sagt der 36-Jährige gegenüber dem australischen Sender 'Sky Sports Radio'. "Natürlich muss ich weiter gut fahren, ansonsten würde der Ball nicht in meinem Hof bleiben und andere bekämen mein Cockpit, weil sie dann wahrscheinlich attraktiver für ein Team wie Red Bull wären", so Webber. Sein Verhältnis zu Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz sei sehr gut, gibt er an, er werde weiter Kontakt halten mit dem Österreicher und mit ihm über seine Energie und Motivation sprechen.

Ob Webber die Formel 1 denn nun verlassen wird, bleibt also weiter unklar. Obwohl Porsche sein Fahrerteam für 2014 bereits ohne Webber angekündigt hat, glauben manche noch immer daran - wie etwa der zweifache Le-Mans-Gewinner Allan McNish. "Wenn Mark sich entscheiden sollte zu kommen, werden wir ihn mit offenen Armen empfangen - bis zur ersten Kurve", scherzt der Audi-Pilot, der 2002 eine Saison lang für Toyota in der Formel 1 an den Start ging, gegenüber 'Huffington Post'.

Webber und McNish waren bereits Ende der Neunziger bereits mehrfach gegeneinander gefahren, unter anderem 1998 in Le Mans, als der Schotte den Gesamtsieg holte. McNish hält jedenfalls große Stücke auf den Australier und würde sich über eine Rückkehr in die WEC freuen: "Er ist ein echter Haudegen. Er ist ein Denker, er ist intelligent und eine nette Person - er würde sich gut machen im Paddock", so der Brite über den Red-Bull-Piloten.

Grund für eine eilige Entscheidung gibt es in Webbers Augen jedoch nicht: "Ich muss ein paar große Entscheidungen treffen - aber nicht sofort, denke ich. Ich brauche noch ein bisschen Zeit", erklärt er im Interview mit 'Sky Sports Radio'. Nach über einem Jahrzehnt in der Formel 1 (seit 2002) will eine solche Entscheidung auch wohl bedacht sein: "Ich mache mir es nicht leicht. Ich bin sehr, sehr ehrgeizig und fokussiert, und ich will nicht herunterspielen, wie wichtig es mir ist, auf diesem Level zu agieren. Ich liebe es", so Webber.

Fotoquelle: Red Bull

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