Die FIA gibt nach dem Urteil an, dass die Testkontrolle verstärkt werden soll

Formel 1 2013

— 21.06.2013

Nach Urteil: FIA verspricht, dass "Testkontrolle verstärkt wird"

Nach dem Urteil gegen Mercedes und Pirelli möchte die FIA die Testkontrolle verstärken - Aus dem Fall sollen "Lehren gezogen und überliefert werden"



Das langersehnte Urteil aus Paris: Das Mercedes-Werksteam sowie Formel-1-Reifenlieferant Pirelli wurden offiziell verwarnt. Außerdem dürfen die Silberpfeile nicht am diesjährigen Young-Driver-Test teilnehmen. Die Kosten des Verfahrens müssen sich Mercedes und Pirelli mit der FIA teilen. Die Stuttgarter erklärten in einem Statement: "Mercedes akzeptiert das Strafmaß".

Weiter heißt es: "Mercedes möchte, gemeinsam mit der FIA und den Wettbewerbern, mithelfen, eine klare Test-Regelung für die Zukunft umzusetzen, speziell um den Reifenlieferanten in seiner Arbeit zu unterstützen." Zumindest erstgenanntes Vorhaben teilt auch die FIA, "die in Verbindung mit allen Formel-1-Teams" sicherstellen möchte, "dass deren Testkontrolle verstärkt wird". Lesen Sie hier das Statement der FIA im Wortlaut.

"Die FIA nimmt die heute überlieferte Entscheidung des FIA International Tribunals gegen das Mercedes AMG Petronas Formel-1-Team und Reifenlieferant Pirelli ordnungsgemäß zur Kenntnis.

Diese Entscheidung folgt (i) dem durch die FIA eingeleiteten Disziplinarverfahren, insbesondere auf der Grundlage des Berichts von den Stewards vom Monaco-Grand-Prix, weitergeleitet an die FIA nach den beiden Protesten vom Scuderia Ferrari Team beziehungsweise Red Bull Racing, und (ii) der gestern stattgefundenen Anhörung vor dem Internationalen Tribunal mit der Beteiligung aller betroffenen Parteien.

Die FIA wünscht sich, dass Lehren aus diesem Fall und der Entscheidung gezogen und überliefert werden. Zu diesem Zweck wird die FIA sicherstellen, in Verbindung mit allen Formel-1-Teams, dass deren Testkontrolle verstärkt wird.

Es wird daran erinnert, dass die Bekanntmachung der Entscheidung des FIA International Tribunals jeder beteiligten Partei die Möglichkeit eröffnet, einen Einspruch gegen dieses Urteil vor dem internationalen FIA-Berufungsgericht innerhalb von sieben Tagen einzulegen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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