Beinahe hätte Charlie Whiting heute das Rennen in Silverstone abgebrochen

Formel 1 2013

— 30.06.2013

Whiting: Rennen stand vor dem Abbruch

Um ein Haar wäre der Grand Prix von Großbritannien wegen der vielen Reifenplatzer abgebrochen worden, wie FIA-Rennleiter Charlie Whiting zugibt



Als FIA-Rennleiter Charlie Whiting beim Grand Prix in Silverstone nach dem dritten Reifenschaden innerhalb weniger Runden das Safety-Car auf die Strecke schickte, stand das Rennen knapp vor dem Abbruch. Weil niemand die Ursache für die Reifenplatzer kannte und diese noch dazu bei hoher Geschwindigkeit auftraten, konnte die Sicherheit der Fahrer eigentlich nicht mehr gewährleistet werden.

Doch das Rennen wurde in Runde 22 wieder freigegeben. Im Nachhinein gibt Whiting zu, dass er mit dem Gedanken gespielt hat, rote Flaggen zu zeigen, den aktuellen Stand zu werten und dafür halbe Punkte zu vergeben: "Es war knapp davor, die roten Flaggen zu zeigen. Dieser Gedanke ging mir schon durch den Kopf", sagt Whiting.

Vermutlich hätte es in jener Phase nur noch einen weiteren Reifenplatzer gebraucht, um den endgültigen Abbruch zu provozieren, aber das will der Rennleiter nicht bestätigen: "Ich gebe da keine Zahl heraus." Aber: "Natürlich bedeutete es ein Risiko für die Streckenposten, die ganzen Teile von der Strecke zu räumen, und das ist nicht zufriedenstellend", erklärt er.

"Wir hatten solche Schäden davor noch nicht", fährt Whiting fort. "Wir hatten andere Reifenschäden, gegen die auch Maßnahmen ergriffen wurden. Jetzt müssen wir genau analysieren, was die Ursache war. Pirelli hat jetzt viel zu analysieren, inklusive der Reifen, die nicht kaputt gegangen sind. Vielleicht finden wir etwas, was beinahe kaputt gegangen wäre, und vielleicht liefert uns das einen Hinweis."

Fotoquelle: xpbimages.com

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