Verhilft Paddy Lowe den Silberpfeilen schon 2013 zum großen Durchbruch?

Formel 1 2013

— 02.07.2013

Brawn: "Paddys Aufmerksamkeit gilt dem aktuellen Auto"

Ex-McLaren-Technikchef Paddy Lowe kümmert sich bei Mercedes um die Weiterentwicklung des aktuellen W04 - 2014er-Bolide bei Aldo Costa in guten Händen



Am Silverstone-Wochenende erschien Paddy Lowe erstmals in Mercedes-Kluft im Fahrerlager. Dank vorzeitiger Freigabe von McLaren trat der vormalige Technikchef der Chrompfeile seinen Dienst bei den Silberpfeilen früher als geplant an. Die Konsequenz: Bei Mercedes kümmert sich Lowe ab sofort als einer der Technikchefs nicht wie ursprünglich geplant um die Entwicklung des nächstjährigen Boliden, sondern stattdessen um die Weiterentwicklung des aktuellen W04.

"Ich habe zu Paddy gesagt, dass er seine Aufmerksamkeit zum Großteil auf das diesjährige Auto richten soll. Sicher wird irgendwann der Punkt kommen, an dem es besser ist, die Ressourcen auf das nächste Jahr zu verlegen, doch derzeit gilt unsere gesamte Konzentration der laufenden Saison", so Mercedes-Teamchef Ross Brawn gegenüber den Kollegen von 'Autosport'.

Dank Nico Rosbergs zweitem Sieg innerhalb von drei Rennen und Lewis Hamiltons Aufholjagd bis auf Platz vier, übernahm Mercedes in Silverstone die Rolle des punktemäßig schärfsten Red-Bull-Verfolgers von Ferrari. Rosberg fand mit seinem zweiten Saisonsieg den Anschluss an die Top 5 der Fahrerwertung. Neuzugang Hamilton wartet zwar noch auf seinen ersten Sieg in Silber, liegt dank seiner sieben Top-5-Platzierungen aus acht Rennen aber zwei Positionen vor Rosberg in der Gesamtwertung.

Markierte Silverstone der Anfang einer Mercedes-Siegesserie? "Natürlich" müsse Lowe laut Brawn "wissen, wie es um das andere Auto steht, das unter Aldo Costa im Moment gute Fortschritte macht, aber jetzt wollen wir erst einmal mit dem aktuellen Auto angreifen", gibt der Teamchef die Marschrichtung für die kommenden Wochen vor und kündigt an: "Silverstone war schon mal ein richtig guter Schritt nach vorn. Wir hatten einige grundlegende Veränderungen für das Auto dabei, doch wir müssen abwarten. Während der kommenden sechs Monate werden wir unsere Ressourcen je nach Bedarf verteilen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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