Sebastian Vettel fiel seinem Team nach dem Sieg sofort in die Arme

Formel 1 2013

— 07.07.2013

Red Bull bejubelt "coolen Vettel"

Christian Horner und Helmut Marko bejubeln den ersten Formel-1-Heimsieg von Sebastian Vettel: "Fantastisch" - Keine Zeit für Party



Mit nur einer Sekunde Vorsprung ist Sebastian Vettel im Grand Prix von Deutschland auf dem Nürburgring als Sieger über den Zielstrich gefahren. Der Heppenheimer darf seinen ersten Formel-1-Heimsieg bejubeln. Und die Mannschaft von Red Bull feiert mit. "Fantastisch. Vor allem die Art, mit der er es gemacht hat. Er war immer schnell, hat sich vom KERS-Problem und von Kimi auf der anderen Strategie nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das war eines seiner besten Rennen", lobt Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko auf 'Sky Sports F1'.

"Nach dem Pech in Silverstone tat das nun richtig gut", sagt der Österreicher erleichtert. "Es ist ein fantastischer Sieg. Solch ein Sieg beim Heimrennen ist besonders süß", freut sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Es gibt immer die gleichen Punkte bei einem Erfolg, aber irgendwie ist ein Heimsieg doch mehr wert. Ich bin einfach nur froh, dass es ihm endlich gelungen ist."

Vettel hat lange auf ein solches Erlebnis gewartet. Der insgesamt 30. Grand-Prix-Sieg war endlich einer vor heimischer Kulisse. "Sebastian war keinesfalls nervös, sondern komplett fokussiert. Er hat sich perfekt vorbereitet, die Enttäuschung von Silverstone sofort abgehakt", sagt Horner. "Wir hatten zwischenzeitlich ein Problem mit KERS, mussten das System ausstellen. Eine Runde lang fuhr er ohne KERS. Unsere Jungs haben das aber toll analysieren und schnell beheben können."

"Das war ein hartes Rennen, die Lotus haben uns arg unter Druck gesetzt. Wir hatten die ohnehin schnell erwartet - auch die Ferraris und Mercedes. Das Safety-Car hat alles etwas durcheinander gewürfelt. Sebastian war extrem cool, hat alles richtig gemacht", erklärt der Red-Bull-Teamchef im Gespräch mit 'RTL'. "Wir haben ein tolles Resultat erzielt, aber für eine Party bleibt eigentlich keine Zeit. Schon morgen früh arbeiten wir wieder daran, das Auto noch schneller zu machen."

In den kommenden Wochen gilt es vor allem, sich auf die ab Ungarn erneut veränderten Reifen einzustellen. "Die aktuellen Reifen sind völlig okay. Da muss man Pirelli mal Dank sagen, denn sie haben das in sehr kurzer Zeit gut hinbekommen", schickt Horner einen netten Gruß nach Italien. "Für das kommende Rennen gibt es dann schon wieder neue Reifen. Ich hoffe, Pirelli hat das Problem komplett verstanden und nun im Griff."

Fotoquelle: xpbimages.com

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