Nico Rosberg hatte auf einen Heimsieg am Nürburgring gehofft

Formel 1 2013

— 08.07.2013

Rosberg zieht ernüchterndes Fazit

Der Große Preis von Deutschland wurde für Mercedes-Pilot Nico Rosberg zur großen Enttäuschung - Hauptgrund für die schlechte Performance seien die neuen Reifen



Für Mercedes-Pilot Nico Rosberg lief das Wochenende am Nürburgring alles andere als gut. Besonders nach seinem Sieg vor einer Woche in Silverstone hatte sich der Deutsche deutlich mehr von seinem Heimspiel erwartet: "Echt schade! Ich habe mich das ganze Wochenende drauf gefreut, weil ich dachte, dass ich hier vielleicht sogar einen Heimsieg würde einfahren können. Aber zwei Punkte - es ist unglaublich, dass nicht mehr drin war", hadert er in seinem obligatorischen Videoblog. Rosberg wurde am Ende Neunter.

Der Grund für die schlechte Mercedes-Performance: Die Silberpfeile fielen zurück in alte Marotten. "Die Erinnerungen kamen wieder hoch von diesen grausamen Rennen am Anfang der Jahres: Barcelona, Bahrain und so. Wir haben einfach die Reifen überhitzt heute", stellt Rosberg fest. Das habe zum einen mit den außergewöhnlich heißen Temperaturen in der Eifel zusammengehangen, andererseits schiebt der die Schuld auf die überarbeiteten Pirelli-Reifen.

"Die Begründung ist sicherlich auch, dass die Reifen jetzt anders sind. Das würfelt halt wieder alles durcheinander. Auf einmal sind Lotus und Ferrari wieder vorne, und wir sind wieder im Nirgendwo", bemerkt der 28-Jährige. Die Folge: "Ich bin nur rumgerutscht mit den heißen Reifen, es war leider sehr schwierig", wenngleich auch der letzte Stint auf weichen Reifen und mit leichtem Auto dann etwas besser gelaufen sei, so Rosberg.

Bereits der Samstag war für den Mercedes-Pilot eine herbe Enttäuschung: "Schon im Qualifying haben wir einen Fehler gemacht als Team. Der Speed war da, um ganz vorne mit dabei zu sein, das war dann sehr schade." Das Team hatte die schneller werdende Strecke in Q2 unterschätzt, sodass Rosberg nur auf Platz elf landete. "Trotzdem dachte ich heute, dass da etwas geht. Ich dachte, ich könnte vom elften Platz richtig durchs Feld pflügen, aber da ging gar nichts", erinnert er sich.

Den Blick nach vorn gerichtet, müsse das Team nun schnellstmöglich verstehen, was die Reifen fordern und wie es das Maximum aus ihnen herausholen kann, so Rosberg: "Wir müssen jetzt viel diskutieren mit den Ingenieuren. Diese ganzen Änderungen am Reifen sind ja auch eine Chance für uns. In Ungarn wird es wahrscheinlich wieder neue Reifen geben." Trotzdem sei der Deutsche weiterhin guter Dinge - immerhin habe man die Sicherheit nun in den Griff bekommen.

Fotoquelle: xpbimages.com

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