Dockt Nico Hülkenberg nach einem Jahr Sauber für die Saison 2014 bei Lotus an?

Formel 1 2013

— 09.07.2013

Lotus bestätigt: Hülkenberg möglicher Räikkönen-Nachfolger

Neben Gerard Lopez hofft auch Eric Boullier auf einen Verbleib Kimi Räikkönens, bestätigt aber Gespräche mit Nico Hülkenberg - Grünes Licht von Sauber



Wechselt Kimi Räikkönen nach Ablauf dieser Saison zu Red Bull oder bleibt er doch bei Lotus? Neben dem Abgang des hochgeschätzten Technikchefs James Allison und den damit verbundenen Fragezeichen hinsichtlich der Performance des 2014er-Autos plagen Lotus seit geraumer Zeit finanzielle Sorgen.

So bestätigt Teamchef Eric Boulllier, dass das Team mit Räikkönens Gehaltszahlungen im Rückstand war. "Ja, es wurde verspätet gezahlt", räumt Boullier gegenüber 'L'Equipe' ein. "Aber es wurde bezahlt. Das müssen wir tun, wenn wir ihn behalten wollen." Inzwischen habe der Finne all sein Geld bekommen.

Während Lotus-Teambesitzer Gerard Lopez noch auf einen Verbleib Räikkönens hofft, bestätigt Boullier hinsichtlich einer möglichen Nachfolge für den Finnen Gespräche mit Sauber-Pilot Nico Hülkenberg. "Ich stehe in Kontakt mit Nico", so Boullier. Zudem habe er mit Force-India-Pilot Paul di Resta gesprochen.

Hülkenberg und di Resta als Plan B für Lotus

Unabhängig davon wäre eine Verlängerung des Räikkönen-Vertrags nicht nur für Lopez, sondern auch für Boullier Wunschlösung Nummer eins. "Ich hoffe, mit ihm in dieser Woche einen Schritt voranzukommen", sagt der Lotus-Teamchef gegenüber 'BBC Sport' und macht dem "Iceman" den Verleib in Enstone schmackhaft: "Wir haben den Abstand zu Red Bull nun im zweiten Jahr hintereinander verkürzt. Er will natürlich wissen, ob das so weitergeht. Über unser technisches Paket unterhalten wir uns gerade." Entsprechende Vertragsgespräche mit Räikkönen sollen noch in dieser Woche stattfinden.

Alle Faktoren einbezogen, kommt Boullier zum Schluss: "Ein Wechsel zu Red Bull hätte für ihn einige Vorteile, aber auch einige Nachteile. Er ist erwachsen genug, um selbst zu entscheiden, was für ihn das Richtige ist." Sollte sich Räikkönen doch für eine Vertragsverlängerung entscheiden, könnten Hülkenberg oder di Resta theoretisch auch als Ersatz für Romain Grosjean in Frage kommen. Der Franzose allerdings zeigte am vergangenen Wochenende mit Platz drei eine aufsteigende Tendenz seiner Leistungen.

Sauber legt Hülkenberg keine Steine in den Weg

Bei Sauber will man Hülkenberg, der seinen Vertrag in Hinwil bereits gekündigt hat, keine Steine in den Weg legen. "Nico ist für das Team sehr wichtig, denn er ist der erfahrenere Fahrer und wir erwarten von ihm die Führung", zieht Teamchefin Monisha Kaltenborn gegenüber 'Autosport' einen Vergleich mit Esteban Gutierrez, der genau wie Hülkenberg seit Beginn der Saison für Sauber fährt, im Unterschied zum Deutschen aber seine Rookie-Saison in der Formel 1 absolviert.

"Er leistet fantastische Arbeit, doch wir stehen grundsätzlich niemandem im Weg", versichert Kaltenborn, dass das Schweizer Team die Pläne Hülkenbergs für die Saison 2014 nicht blockieren werde. Bis zum Saisonende bleibt indes alles beim alten, wie die Teamchefin zu verstehen gibt: "Er ist unser Fahrer für diese Saison. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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