Jenson Button mit Freundin Jessica Michibata: Depressionen Fehlanzeige

Formel 1 2013

— 10.07.2013

Button: Auch sieglos auf der Sonnenseite des Lebens

Der McLaren-Pilot erklärt, wieso er noch immer an Grand-Prix-Siege 2013 glaubt und glücklich im Team ist - Mit einem Update wie im Vorjahr seinen "Wunder möglich"



Die Formel-1-Fans kennen Jenson Button als Sunnyboy des Fahrerlagers. Die Laune verhageln lässt sich der smarte Ex-Weltmeister, der in seiner Karriere schon durch tiefere Täler gewandert ist als die verkorkste Saison 2013, auch nicht von der anhaltenden McLaren-Krise. "Ich genieße es noch immer jedes Mal, in ein Meeting zu gehen, und freue mich, wenn ich mich ins Auto setzen darf", erklärt der Brite der Nachrichtenagentur 'Press Association'. "Ich hasse es nicht, hier zu fahren."

Trotz Ernüchterungen in Serie findet Button: "Ich habe einen der besten Jobs der Welt." Als Schwenken der weißen Fahne will der 33-Jährige seine Aussagen nicht verstanden wissen und beteuert, noch immer erfolgshungrig zu sein: "Natürlich wäre ich an der Spitze glücklicher, schließlich will ich Grands Prix gewinnen. Wenn einem das gelungen ist, genügt einem nichts anderes mehr." Augenblicklich sieht es so aus, als könnten die "Chrompfeile" diesem Anspruch nicht gerecht werden.

Button hat die Hoffnung auf die große Kehrtwende noch nicht begraben: "Der Titel ist definitiv flöten. Ein Rennen zu gewinnen wird schwierig, wenn nicht noch ein Wunder geschieht - aber solche Dinge passieren. Es sind noch immer zehn Grands Prix zu bestreiten." Hoffnung bereitet Button, für den ein fünfter Rang in China als Saisonbestleistung zu Buche steht, ein Blick auf das Vorjahr. "Es ist schon 2012 passiert. In Silverstone waren Lewis (Hamilton) und ich Achter und Zehnter", erinnert Button.

Die McLaren-Wiederauferstehung gipfelte mit Siegen in Budapest, Spa-Francorchamps und Monza. "Mit einem Update kann man große Sprünge machen. Noch haben wir keines, aber es ist noch immer möglich", beschwört Button, der nicht länger kleine Brötchen backen will. "Drei Punkte hier, keine Zähler da. Das spielt keine Rolle. Solche Resultate machen nicht den Unterschied. Das ist dann der Fall, wenn man sein Bestes gegeben und alles herausgeholt hat. Dann sollte man glücklich sein, ein Formel-1-Pilot bei McLaren zu sein."

Fotoquelle: xpbimages.com

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