Der Kameramann (links) darf in Ungarn nicht mehr dort stehen - der Marshall schon

Formel 1 2013

— 10.07.2013

Medienvertreter auch im Training aus Boxengasse verbannt

Die Sicherheitsregeln für Medienvertreter werden noch einmal angezogen: Auch im Training gibt es keine Aufnahmen aus der Boxengasse mehr



Der kommerzielle Rechteinhaber Formula One Management (FOM) zieht die Sicherheitsregeln noch einmal straff nach. Nach dem Boxengassen-Unfall, wo Kameramann Paul Allen von einem herumfliegenden Rad von Mark Webber verletzt wurde, verbannte man Medienvertreter bereits für Qualifying und Rennen aus der Boxengasse. Lediglich von der Boxenmauer aus darf ab dem Ungarn-Grand-Prix gefilmt werden.

Nun korrigiert man bei FOM diese Regel noch einmal: Auch im Training darf sich kein Kamerateam oder anderes Rundfunkpersonal in der Boxengasse aufhalten. Dieser Beschluss wurde den Sendeanstalten am heutigen Mittwoch per Mail mitgeteilt. Nach dem Zwischenfall vom Nürburgring dürfen sich nur noch Eventmarshalls und Teammitglieder während der Sessions in der Boxengasse aufhalten.

Als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme wurde bereits das Geschwindigkeitslimit in der Boxengasse im Rennen von 100 km/h auf 80 km/h herabgesetzt, zudem müssen Teammitglieder, die während des Boxenstopps im Rennen am Auto tätig sind, einen Kopfschutz tragen. Die FIA erwartete heute einen Bericht des Red-Bull-Teams über den Vorfall und seine Gründe. Der Bericht soll an alle Teams herausgegeben werden, um die Sicherheit verbessern zu können.

Fotoquelle: xpbimages.com

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