Pat Symonds glaubt, dass Fernando Alonso Marussia weiter nach vorn bringen würde

Formel 1 2013

— 15.07.2013

Symonds: Marussia wäre mit Alonso näher dran

Pat Symonds, Cheftechniker bei Marussia, kennt Fernando Alonso aus der Zeit bei Renault und ist sich sicher, dass der das Team nach vorn bringen könnte



Der Abstand zum Mittelfeld der Formel 1 ist für Marussia auch im vierten Jahr Königsklasse noch eklatant groß. Erst am Nürburgring betrug der Rückstand auf den schlechtesten Williams (Valtteri Bottas), der wohl noch zum Mittelfeld dazu gezählt werden darf, wieder über eine halbe Minute - obwohl der bereits überrundet war, und trotz der Möglichkeit, während des Safety-Cars wieder aufschließen zu dürfen. Marussia-Technik-Chef Pat Symonds ist sich sicher, dass man mit einem besseren Fahrer auch besser da stünde.

"Wir wären natürlich näher dran", erklärt der Brite gegenüber 'auto motor und sport' und denkt dabei an einen Fahrer wie Fernando Alonso: "Ich kenne Fernando aus der Renault-Zeit. Wir haben damals schon viel über seinen Beitrag zur Rundenzeit diskutiert, denn dieser Beitrag kam das Team sehr teuer." Der Spanier hatte 2005 und 2006 durch seine fahrerische Klasse zwei Weltmeisterschaften für Renault geholt und dementsprechende Bonuszahlungen erhalten.

Alonso kann laut Symonds ganz klar den Unterschied machen: "Unser Gefühl war damals, dass Fernando eine halbe Sekunde im Vergleich zu einem normalen Fahrer bringt." Im Vergleich zu den aktuellen Marussia-Piloten sei es vielleicht sogar etwas mehr: "Ganz einfach, weil ihnen die Erfahrung fehlt", begründet der Cheftechniker. So hadert er vor allem mit der finanziellen Situation des russischen Teams: "Bis die seine Erfahrung haben werden, könnte uns das auch teuer zu stehen kommen. Uns sind die Hände gebunden. Wir müssen Fahrer finden, die Geld mitbringen."

Fotoquelle: xpbimages.com

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