Louts-Besitzer Gerard Lopez steht zu seinem Piloten Romain Grosjean

Formel 1 2013

— 15.07.2013

Lotus warnt vor Erwartungen an einen Fahrerwechsel

Laut Lotus-Besitzer Gerard Lopez sollten sich Fahrer und Manager keine Hoffnung auf einen Platz bei Lotus 2014 machen - ein freies Cockpit sei alles andere als sicher



Entgegen aller Spekulationen ist die Fahrerfrage bei Lotus fr die kommende Saison 2014 vllig offen, zumindest wenn es nach Lotus-Besitzer Gerard Lopez geht. Die Gerchte, dass Kimi Rikknen zu Red Bull wechseln knnte und Romain Grosjean aufgrund seiner Leistungsschwankungen das Team eventuell verlassen knnte, relativiert Lopez nun und rt auch anderen Fahrern sowie Managern, sich keine voreiligen Hoffnungen auf ein Cockpit bei Lotus zu machen.

Denn die Wahrscheinlichkeit auf einen Verbleib Rikknens im Team knnten zwei Faktoren erhhen: Zum einen war der Lotus am Nrburgring zusammen mit dem Red Bull das schnellste Auto. Sportlich scheint es also wieder bergauf zu gehen fr das Team. Zudem erwartet man eine ordentliche Finanzspritze durch einen Deal mit dem neuen Investor Infinity Racing. Auch wenn Rikknen im Juli endlich seine lang ersehnten Gehaltszahlungen von Lotus erhalten hat, knnten finanzielle Probleme durch den neuen Partner womglich der Vergangenheit angehren.

Vor allem aber ber die Gerchte ber einen Abgang von Grosjean wundert sich Lopez gegenber 'Autosport': "Viele Fahrer und Agenten schnffeln hier herum - aber sie sind genauso interessiert an einer Nachfolge von Romain wie an der Kimis. Wir haben aber keinerlei Eile, irgendetwas zu entscheiden." Grosjean msse fr einen neuen Vertrag einfach nur da weiter machen, wo er am Nrburgring aufgehrt hat, verrt Lopez. Der Franzose hatte lange Zeit mit Sebastian Vettel um den Sieg gekmpft, musste Teamkollege Rikknen letztlich aber vorbei lassen und wurde Dritter.

Fr Lopez gehe es einfach nur darum, das grte Talent zu verpflichten: "Es ist wichtig, einen guten Fahrer zu haben, es ist mir egal, ob er Weltmeister ist oder nicht. Kimi htte auch schon mehr Titel holen knnen als seinen einen, andererseits htte er den auch in letzter Minute verlieren knnen." Rikknen sei einfach nur ein sehr, sehr guter Fahrer, lobt der Lotus-Besitzer: "Ich wrde keinen Fahrer wollen, der zehn, elf oder zwlf Weltmeisterschaften hat, wenn er nicht gut genug ist", fgt Lopez hinzu.

Fotoquelle: xpbimages.com

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