Max Chilton konnte sich ein erstes Bild von den Pirelli-Reifen machen

Formel 1 2013

— 18.07.2013

Chilton: Wie sich die neuen Pirelli-Reifen unterscheiden

Marussia-Pilot Max Chilton gibt seine ersten Eindrücke von den neuen Pirelli-Pneus Preis und erklärt, wie sich die Einschränkungen für die Stammpiloten auswirken



Die Young-Driver-Tests stehen neben zahlreichen Aerodynamik-Versuchsfahrten dieses Jahr im Zeichen der neuen Pirelli-Reifen, die in einer Woche beim Grand Prix von Ungarn erstmals zum Einsatz kommen werden. Nach den besorgniserregenden Reifenexplosionen beim Grand Prix von Großbritannien wurde beschlossen, dass der italienische Reifenhersteller aus Sicherheitsgründen neue Pneus bringen darf - dabei handelt es sich um die 2012er-Konstruktion mit den Mischungen der Saison 2013.

Aus diesem Grund erlaubte es die FIA, dass auch die Stammpiloten der Teams - abgesehen von Mercedes - am Young-Driver-Test teilnehmen, allerdings unter strengen Auflagen: Diese dürfen keine Aerodynamik-Vergleichsfahrten absolvieren und müssen sich dem von Pirelli vorgegebenen Testprogramm unterordnen. Aus diesem Grund zogen Ferrari, Red Bull und Lotus nachträglich Fernando Alonso, Mark Webber und Kimi Räikkönen vom Test zurück.

Tatsächlich lässt Pirelli den Teams bei den Reifentests kaum Freiraum. Max Chilton, Stammpilot bei Marussia, gibt Einblicke: "Der Reifendruck ist vorgegeben, wir durften das Auto überhaupt nicht anpassen. Das einzige, was wir ändern durften, war die Bremsbalance und die Frontflügel-Einstellung. Das ist auch der Grund, warum die Rennfahrer viele Runden gefahren sind und kaum auf Zeiten losgingen."

Chilton konnte gestern nur eine Stunde lang fahren, weil er ein Problem mit der Standard-Elektronik hatte - dennoch war der Reifentest seiner Meinung nach nicht umsonst: "Die Daten, die man bei einer Rennsimulation erhält, sind immer gut, und wir haben eigentlich ziemlich viel bei diesem 20-Runden-Stint am Ende gelernt."

Doch inwiefern unterscheiden sich die neuen Pirelli-Reifen von den Vorgängermodellen? "Es ist jetzt schwieriger, die Reifentemperatur nach oben zu kriegen, und die Reifen haben nicht mehr so viel Grip, aber sie halten lang und sind sehr konstant", fasst Chilton seine Eindrücke zusammen. "Wir können an der Reifentemperatur natürlich mit dem Setup arbeiten, also ist es nicht immer so ein großes Problem." Zudem fiel ihm auf, dass die neue Hard-Mischung "ein bisschen langsamer" als bisher ist.

Fotoquelle: xpbimages.com

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