Antonio Felix da Costa gilt als eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente

Formel 1 2013

— 24.07.2013

Vergne wünscht sich Cockpit für Felix da Costa

Toro-Rosso-Pilot Jean-Eric Vergne würde Red-Bull-Junior Antonio Felix da Costa eine Chance in der Formel 1 geben - Sind die beiden 2014 Teamkollegen?



Bekommt Jean-Eric Vergne in der kommenden Saison einen neuen Teamkollegen? Sollte Daniel Ricciardo wirklich von Toro Rosso zu Red Bull befördert werden, wäre der Platz an der Seite des Franzosen neu zu besetzen. Erste Wahl für Teamchef Franz Tost könnte dabei Red-Bull-Junior Antonio Felix da Costa sein, der immer wieder Spekulationen über Einsätze am Trainingsfreitag hervorrief und als Nachfolger galt, sollte einer von beiden Stammpiloten nicht die geforderten Leistungen bringen.

Bisher war in diese Richtung noch nichts passiert, bei dem Young-Driver-Test in Silverstone durfte der 21-Jährige aber sogar das große Schwesterauto RB9 pilotieren. Vergne wäre von dem Portugiesen als Teamkollege auf jeden Fall sehr angetan: "Antonio ist ein sehr, sehr guter Fahrer und könnte definitiv einen Platz in der Formel 1 haben", lobt der Franzose den Red-Bull-Juniorkollegen gegenüber 'Autosport'. Doch für den läuft es in diesem Jahr nicht sonderlich rund.

Nachdem er im vergangenen Jahr fast den Titel in der Renault-World-Serie geholt hätte, obwohl er die ersten drei Wochenenden nicht mitgefahren ist, galt Felix da Costa in diesem Jahr als absoluter Titelfavorit. Doch dem Hype konnte er in dieser Saison bisher nicht gerecht werden: Derzeit liegt der Arden-Pilot nur auf Rang fünf der Gesamtwertung. "Es gibt viel Druck, und der Druck, vielleicht ein Formel-1-Cockpit am Ende des Jahres zu bekommen, macht das Leben schwieriger", rätselt Vergne über die Formkrise des Kollegen.

"Dem muss er sich gerade stellen, aber ich glaube, dass er den Kopf hochbekommt und einen guten Saisonendspurt hinlegen kann. Hoffentlich bekommt er seine Chance im nächsten Jahr", wünscht sich Vergne ein Cockpit für Felix da Costa. Der sieht die Meisterschaft in der Formel Renault 3.5 in diesem Jahr nun außer Reichweite. Die 68 Punkte auf McLaren-Zögling Kevin Magnussen seien einfach zu viel. "Die Meisterschaft gehört Kevin, er muss einfach nur keine Fehler mehr machen."

"Ich möchte nicht mehr über die Meisterschaft nachdenken, und muss es auch gar nicht mehr", hat der 21-Jährige 2013 schon abgehakt. Doch natürlich weiß er, dass er sich in den letzten Rennen noch bestmöglich präsentieren muss, wenn er eine Chance auf die Königsklasse haben will: "Ich möchte wie im vergangenen Jahr noch ein paar Rennen gewinnen und beweisen, dass ich eine Formel-1-Gelegenheit verdient habe, sollte sich eine ergeben."

Fotoquelle: Red Bull

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