Werden sich die Mechaniker künftig mehr Zeit beim Boxenstopp nehmen können?

Formel 1 2013

— 25.07.2013

Mindestzeitlimit für Boxenstopps

In Ungarn wird unter anderem diskutiert, ob Boxenstopps künftig eine Mindestdauer aufweisen müssen, um die Sicherheit in der Boxengasse zu verbessern



Vor dem Großen Preis von Ungarn in Budapest sprechen die Formel-1-Teams über die Idee, Boxenstopps künftig eine zeitliche Mindestgrenze zu setzen, um die Fehlerwahrscheinlichkeit zu verringern und somit die Sicherheit in der Boxengasse zu verbessern. Das berichtet 'Autosport'. Zudem hat die FIA die Agenda des regulären Teammanagertreffens am Donnerstag um einige Punkte erweitert, die ebenfalls der Sicherheit dienen sollen.

Aufgekommen war die Diskussion über die Sicherheit in der Boxengasse nach dem Großen Preis von Deutschland am Nürburgring. Mark Webber hatte direkt nach seinem Boxenstopp ein nicht festgeschraubtes Rad verloren, das dann einen Kameramann traf und verletzte. Das umstrittenste Thema der Agenda dürfte die Idee sein, ein zeitliches Minimum für Boxenstopps einzuführen. Dadurch soll erreicht werden, dass die Mechaniker sorgfältiger arbeiten und so Unfällen wie in der Eifel vorbeugen.

Allerdings dürfte die Idee aus verschiedenen Gründen nicht die volle Unterstützung der Teams erhalten. Zum einen würde sie der Formel 1 ein eigentlich obligatorisches Wettbewerbselement wegnehmen. Außerdem können Fehler bei längeren Boxenstopps ebenfalls passieren, für die perfekte Sicherheit gäbe es keine Garantie. Dass es wirklich zu einer Limitierung der Boxenstopps kommt, scheint demnach eher unwahrscheinlich.

Zudem wurde bereits entschieden, wie viel Medienpersonal sich während der Freien Trainings in der Boxengasse befinden darf. So haben pro Session künftig nur noch 25 zugelassene Medienvertreter die Erlaubnis, in der Boxengasse zugegen zu sein. Die FIA schränkt die Akkreditierungen von Journalisten dadurch ein. Auch wird eine Antwort auf die Frage erwartet, ob Mechaniker, die das Auto während eines Stopps lediglich inspizieren, in Zukunft ebenfalls Helme tragen müssen.

Fotoquelle: McLaren

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