Sebastian Vettel möchte dieses Jahr erstmals am Hungaroring gewinnen

Formel 1 2013

— 26.07.2013

Unter der Sommersonne: Vettel mit Bestzeit in Budapest

Sebastian Vettel hat im "Glutofen" von Budapest die erste Bestzeit markiert - Red Bull, Lotus und Ferrari im ersten Freien Training tonangebend



Erst stand er lange an der Box, dann holte er sich die Bestzeit: Sebastian Vettel (Red Bull) hat das erste Freie Training der Formel 1 auf dem Hungaroring als Spitzenreiter beschlossen. Unter der bereits stechenden Sommersonne fuhr der Weltmeister am Vormittag in 1:22.723 Minuten ganz nach vorn und verwies seinen Teamkollegen Mark Webber (Red Bull) sowie Kimi Räikkönen (Lotus) auf die Plätze.

Auf den Rängen vier und fünf sortierten sich am Freitagmorgen Fernando Alonso (Ferrari) und Romain Grosjean (Lotus) ein, danach wuchs der Rückstand auf mehr als eine halbe Sekunde an. Jenson Button (McLaren) lag als Sechster bereits 0,647 Sekunden zurück. Ihm folgten Adrian Sutil (Force India) und Nico Rosberg (Mercedes), die auf der 4,3 Kilometer langen Strecke die Top 8 abrundeten.

Noch hinter Lewis Hamilton (Mercedes/13.) und Felipe Massa (Ferrari/15.) folgte der vierte Deutsche in der Formel 1, Nico Hülkenberg (Sauber), auf Position 16. Und das nach ein einer zunächst recht trägen Trainingssitzung. Nach den Installationsrunden hatten sich die Piloten nämlich lange damit begnügt, erst einmal die Sonne zu genießen statt auf der Strecke fleißig ihrer Arbeit nachzugehen.

Die Strecke ist noch zu "grün"...

"Zu staubig, zu wenig Grip." So lauteten die Aussagen nach den ersten Umläufen, weshalb es gut eine halbe Stunde dauerte, bis das Training überhaupt an Fahrt aufnahm. Dann gab es jedoch einiges zu sehen: Viele Teams hatten ihre Fahrzeuge wieder einmal mit Messvorrichtungen ausgerüstet oder schickten die Piloten mit Leuchtfarbe an den Flügeln auf die Strecke, um jüngste Entwicklungen zu testen.

Button war schließlich einer der ersten Piloten, die mehrere Runden am Stück drehten. Allerdings nur mit konstanter Geschwindigkeit, um neue Teile am sichtbar veränderten McLaren zu evaluieren. Kurz darauf ging es allmählich rund, jedoch nur auf der Medium-Mischung von Pirelli, die alle Piloten zu ihren fliegenden Runden nutzten. Auffällig dabei: Die Fahrfehler häuften sich zum Ende der Session.

"Vielleicht hängt das mit den neuen Reifen zusammen, die die Autos etwas instabiler machen. Das erhöht aber auch den Unterhaltungswert", meint Formel-1-Experte Marc Surer auf 'Sky'. Vor allem Hamilton wurde in den Schlussminuten oft abseits der Ideallinie gesichtet. Der Brite hatte aber auch die ältesten Reifen an seinem Mercedes: Über 25 Runden machten diese Pneus bei Hamilton mit.

Nur Vergne mit Abflug in Budapest

Den einzigen größeren Abflug legte übrigens Jean-Eric Vergne (Toro Rosso/14.) auf die ungarische Bahn: Er rauschte in Kurve vier mit dem Heck voran in die asphaltierte Auslaufzone, schlug aber nicht an den Reifenstapeln an und konnte weiterfahren. Auch sein Teamkollege Daniel Ricciardo (Toro Rosso/17.) geriet zwischendurch in Nöte: Sein Trinkschlauch war nicht dicht, sein Helm innen nass.

Untenrum feucht wurde dagegen Räikkönen. Er meldete "nasse Füße" an die Box, nachdem kurz zuvor ein kleines Feuer im Ansaugtrakt des Renault-Motors im E21 festgestellt worden war. Und ganz zum Schluss der 90-minütigen Einheit rollte Räikkönen auch noch mit schleichendem Plattfuß hinten rechts zurück an die Box. Ähnlich viel Action hatten am Vormittag nur die beiden Williams-Piloten.

Pastor Maldonado (10.) und Valtteri Bottas (12.) erlebten rein vom Ergebnis einen eher besseren Freitag, hatten aber sichtlich mit ihren Autos zu kämpfen. Vor allem Maldonado unterzog die großen Auslaufzonen am Hungaroring regelmäßig einer Qualitätsprüfung, ohne aber Schäden an seinem Fahrzeug zu verursachen. Überhaupt behielten die Piloten in der 30-Grad-Celsius-Hitze einen kühlen Kopf.

Fotoquelle: xpbimages.com

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