Der Windkanal in Maranello bereitet den Ferrari-Technikern Kopfzerbrechen

Formel 1 2013

— 26.07.2013

Ferrari gibt zu: Windkanal-Probleme nach wie vor ungelöst

Eigentlich wollte Ferrari das 2014er-Auto wieder ausschließlich im Windkanal in Maranello entwickeln, doch die Generalüberholung läuft nicht nach Plan



Das leidige Thema Windkanal will und will in Maranello nicht verstummen. Bereits 2011 wurde den italienischen Technikern bewusst, dass sich die Ergebnisse der Simulationen in der veralteten Anlage nicht auf der Rennstrecke widerspiegeln - mit ein paar kleinen Adaptionen war es aber offensichtlich nicht getan, und so sah man sich im Vorjahr zu der Entscheidung gezwungen, die Anlage gegen Jahresende abzuschalten und einer Generalüberholung zu unterziehen.

In diesem Zeitraum wich man nach Köln aus: Der aktuelle F138 wurde im TMG-Windkanal des ehemaligen Toyota-Formel-1-Teams entwickelt. Das Auto für die neue Formel-1-Ära ab 2014 sollte dann aber wieder im hauseigenen Windkanal in Maranello entstehen. Das wäre der Plan gewesen, denn Ferrari stößt derzeit bei der Modernisierung auf unerwartete Probleme.

Der stellvertretende Ferrari-Chefdesigner Simone Resta gesteht gegenüber 'Autosport': "Die Situation ist schwierig. Wir haben immer noch Probleme." Obwohl man längst am Auto für die Saison 2014 arbeitet, sieht man sich nach wie vor dazu gezwungen, zweigleisig zu fahren. "Wir arbeiten in einem externen Windkanal, und wir haben unseren eigenen", bestätigt der Italiener.

Dennoch gibt er sich zuversichtlich, dass man die Lage bald in den Griff kriegen wird: "Wir arbeiten daran, aber wir werden die Probleme aussortieren." Auf die Frage, wann er mit einer endgültigen Lösung rechnet, sagt er: "Im Spätsommer."

Fotoquelle: Ferrari

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