Fernando Alonso ist mit Startplatz fünf auf dem Hungaroring nicht unzufrieden

Formel 1 2013

— 27.07.2013

Alonso: "Wir haben eine Chance"

Fernando Alonso lobt die Fortschritte bei Ferrari und hofft, über die Distanz von 70 Runden auf dem Hungaroring Punkte auf WM-Spitzenreiter Vettel aufzuholen



Mit vier Zehntelsekunden Rückstand auf Polesetter Lewis Hamilton (Mercedes) und etwas mehr als drei Zehnteln Rückstand auf WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Red Bull; 2.) stellte der aktuelle WM-Zweite Fernando Alonso seinen Ferrari im Qualifying zum Grand Prix von Ungarn, dem letzten Rennen vor der Sommerpause, auf Startplatz fünf.

Mit dieser Leistung zeigt sich Alonso zufrieden: "Ein kleines Wunder, denn diese Strecke ist erfahrungsgemäß nicht gerade unsere beste. Es gibt hier viele langsame und mittelschnelle Kurven, in denen es auf eine gute Traktion ankommt. Dass wir nach Startplatz zehn in Silverstone diesmal etwas näher an der Pole-Position dran waren, sind gute Neuigkeiten. Das Team hat gute Arbeit geleistet und das Auto gut auf die Charakteristik der Strecke abgestimmt. So weit, so gut, doch die Punkte werden erst morgen vergeben. Hoffentlich können wir noch ein paar Plätze gutmachen."

Als Hauptziel für das Ungarn-Wochenende hat sich Alonso auf die Fahnen geschrieben, im Rennen vor seinem WM-Konkurrenten Vettel einzulaufen, um so den Rückstand von gegenwärtig 34 Punkten zu verkürzen. Sieht er das nach dem Qualifying als realistisch an?

"Wir haben eine Chance", meint der Spanier und vergleicht: "Wenn ich von Platz acht oder neun losfahren müsste und er würde auf der Pole stehen, dann sähe die Sache anders aus. Tatsächlich aber steht er auf Startplatz zwei und ich auf dem fünften. Mit einem guten Start und einer guten Strategie sollte etwas möglich sein."

Im Vergleich zum Grand Prix von Großbritannien vor vier Wochen, als er seinen Ferrari nur auf den zehnten Startplatz stellte, sieht Alonso die Scuderia aus Maranello auf dem Hungaroring deutlich besser aufgestellt. Die Fortschritte führt der amtierende Vize-Weltmeister auf die konsequente Weiterentwicklung des F138 zurück.

"Am Nürburgring lief es schon etwas besser, aber wirklich zufrieden waren wir mit dem Auto dort nicht. Hier sieht es besser aus. Erst Recht, wenn man bedenkt, dass wir uns im Hinblick auf diese Strecke ein wenig Sorgen gemacht haben", unterstreicht Alonso den Umstand, dass der Hungaroring in jüngster Vergangenheit nicht die Paradestrecke von Ferrari war.

"Für unsere Motivation ist es gut zu wissen, dass wir hoffentlich bald wieder ein Siegerauto haben", so Alonso. Die gute Runde vom Budapest-Samstag könne nach Aussage des Spaniers "aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass uns Mercedes, Red Bull und Lotus nach wie vor etwas voraus haben. Wir haben im Moment das viertbeste Auto". Mit diesem peilt Alonso am Sonntag nach eigener Rechnung einen Platz in den Top 4 an.

Fotoquelle: xpbimages.com

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