Fernando Alonso ist froh, dass sich der Setup-Umbau gelohnt hat

Formel 1 2013

— 27.07.2013

Ferrari: Ein Hauch von Erleichterung

Nach einem schwierigen Auftakt kann zumindest Fernando Alonso nach der Qualifikation ein paar Töne der Erleichterung anklingen lassen



Das Ferrari-Team muss sich beim Großen Preis von Ungarn vermutlich ziemlich strecken, denn mit Mercedes, Red Bull und Lotus hat man gleich drei starke Gegner. In der Qualifikation belegte Fernando Alonso mit 0,403 Sekunden Rückstand den fünften Rang. Teamkollege Felipe Massa war mit 0,541 Sekunden Rückstand auf der siebten Position zu finden.

"Nach ein paar schwierigen Wochenenden in Silverstone und auf dem Nürburgring ist dieser fünfte Platz für uns eine gute Nachricht", so Alonso, "besonders da sich die Dinge im Vergleich zu gestern verbessert haben, als unsere Renngeschwindigkeit sogar noch mehr Zweifel hinterließ. Heute waren wir Dank eines anderen Setups und ein paar Modifikationen an der aerodynamischen Seite konkurrenzfähiger. Diese wurden mehr mit dem Ziel, Konstanz zu erreichen als pure Leistung, durchgeführt."

"Die Traktion und das Einlenken haben sich verbessert, und nun müssen wir am Start sorgfältig schauen, dass wir ein paar Plätze gutmachen. Diesbezüglich sollte die zusätzliche Haftung auf der sauberen Seite helfen. Hier ist es im Rennen schwierig zu überholen, aus diesem Grund ist es umso wichtiger zu versuchen, sofort Boden gutzumachen, besonders wenn wir verhindern wollen, dass Vettel seine Führung ausgebaut."

Alonso ist gespannt auf die angewandten Strategien

"Die Strategie wird sehr offen sein, die Reifen sind für alle neu, und die hohen Asphalttemperaturen bedeuten, dass wir an eine Strategie denken müssen, die zu jeder Zeit modifiziert werden kann. Das Podium ist immer unser Ziel, und ich habe das Gefühl, dass wir um es kämpfen können, selbst wenn wir wissen, dass es mit einer solch starken Konkurrenz vor uns nicht einfach sein wird."

"Das heutige Qualifying war extrem kompliziert", so Massa. "Das Ergebnis wird nicht unseren Erwartungen gerecht. Sowohl ich als auch Fernando machten bis an das Maximum Druck, ohne sich Fehler zu leisten, aber wir waren nicht in der Lage, um vordere Positionen zu kämpfen und das Maximum herauszuholen."

"Wir sind uns der Tatsache bewusst, dass der Samstag nach wie vor unsere Schwachstelle ist, und aus diesem Grund müssen wir auf das Rennen fokussiert bleiben, das nicht einfach sein wird, denn die hohen Temperaturen werden eine Auswirkung auf das Verhalten der Reifen haben, auf das Auto und auf uns Fahrer."

Massa hofft auf eine ordentliche Punkteausbeute

"Das Überholen ist hier beinahe unmöglich, insofern das Auto vor einem keinen Fehler macht. Ich hoffe jedoch, dass ich über eine ausreichend gute Geschwindigkeit verfüge, um ein paar Plätze gutzumachen und die wichtigen Punkte nachhause zu fahren, die wir benötigen."

"Ein Unterschied von über einer Sekunde zwischen den beiden Reifen gestaltete die Wahl für die drei Qualifying-Einheiten relativ einfach", so Pat Fry, Technischer Direktor des Teams. "Die Medium-Reifen hätten nicht sichergestellt, dass wir in den zweiten Qualifying-Durchgang kommen, und die Verwendung der Weichen war die wohl vernünftigste Wahl. Zudem sicherte uns dies die harte Mischung für das Rennen."

"Wenn ich mir den Abstand von rund fünf Zehntelsekunden auf die Pole anschaue, so können wir sagen, dass wir auf einer Strecke für viel Abtrieb wie dieser zur Situation zurückgekehrt sind, die wir vom Beginn der Saison gewohnt sind."

Ferrari rechnet mit Asphaltwerten von über 50 Grad

"Morgen können wir ein sehr heißes und anspruchsvolles Rennen erwarten. Es wird nicht einfach sein, Boden gutzumachen, und die Reifen werden durch die Asphalttemperaturen stark belastet, die auf über 50 Grad prognostiziert werden."

"Aus diesem Grund müssen wir bereit sein, mit jeder unvorhergesehenen Situation zurechtzukommen. Lasst uns hoffen, dass es uns die Chance verleiht, ein paar Plätze gutzumachen, indem wir von der sauberen Seite der Strecke starten, auf einer Strecke, die bekannt ist für ihren Mangel an Überholmöglichkeiten."

Fotoquelle: Ferrari

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