Eric Boullier ist froh, dass Romain Grosjeans schwierige Phase vorüber ist

Formel 1 2013

— 27.07.2013

Boullier: "Endlich der Grosjean, den wir aufgebaut haben"

Für Eric Boullier ist der jüngste Formanstieg bei Romain Grosjean keine Überraschung - Den ersten Sieg des Genfers schließt der Lotus-Teamchef für Sonntag nicht aus



Lotus-Pilot Romain Grosjean hinterließ im Qualifying zum Grand Prix von Ungarn einen starken Eindruck. Der Franzose stellte seinen schwarzen E21 auf den dritten Startplatz und hielt Nummer-eins-Pilot Kimi Räikkönen, der sich für Platz sechs qualifizierte, hinter sich.

"Ich bin zufrieden. Die Startplätze drei und sechs sind nicht schlecht", sagt Teamchef Eric Boullier im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' und fügt hinzu: "Ich bin glücklich darüber, dass wir nach zehn Rennen nach wie vor mit dem Entwicklungstempo der Spitzenteams mithalten und mit diesen kämpfen können. Für das Rennen haben wir ein gutes Auto."

"Vielleicht können wir morgen um den Sieg mitfahren", spricht Boullier die starke Leistung von Grosjean an und unterstreicht dessen Optimismus für das Rennen. Überrascht zeigt sich der Teamchef vom Qualifying-Ergebnis des Genfers nicht. "Er war hier schon im vergangenen Jahr sehr gut unterwegs", verweist Boullier auf den Grosjeans zweiten Startplatz und dritten Platz im Rennen bei der 2012er-Ausgabe des Grand Prix von Ungarn und hält fest: "Erstens scheint er die Strecke zu mögen. Zweitens sieht es so aus, dass wir seit Silverstone endlich den Romain Grosjean erleben, den wir seit eineinhalb Jahren aufgebaut haben."

Boullier ortet Reifeprozess bei Grosjean

"Er ist reifer, entspannter und fokussierter und macht keine Fehler. Die Art, wie er mit Druck umgeht, ist inzwischen eine ganz andere. Es gibt keine Panik bei ihm. Ich glaube, wir sehen hier den Romain Grosjean, den wir zuletzt in Deutschland gesehen haben", spricht Boullier auf die überzeugende Fahrt des Genfers auf das Nürburgring-Podium an.

Woran liegt es, dass Grosjean inzwischen entspannter daherkommt? "Ich möchte ein Beispiel geben", führt der Lotus-Teamchef aus. "Nach dem Rennen in Deutschland kam er zu uns und sagte: 'Ich weiß jetzt, was ich zu tun habe'. Das funktioniert ganz offensichtlich." Von einem gesteigerten Maß an Unterstützung innerhalb des Teams will Boullier indes nichts wissen: "Daran hat es nie gefehlt. Es war einfach so, dass er sich mit dem Formel-1-Auto als solches bisher nicht so recht wohl gefühlt hat."

"Deshalb habe ich immer gesagt: Der Anstoß muss von ihm kommen. Ich bin froh, dass es jetzt genau so eingetreten ist", so Boullier zufrieden. Um seinen zwischenzeitlich in Gefahr geratenen dritten Startplatz auf dem Hungaroring muss Grosjean dank der offiziellen FIA-Bekanntgabe nicht mehr zittern.

Fotoquelle: xpbimages.com

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