Hülkenberg muss vielleicht gar nicht bei anderen Teamchefs durchklingeln

Formel 1 2013

— 28.07.2013

Hülkenberg & Sauber: Wenn der Rubel rollt...

Teamchefin Monisha Kaltenborn deutet an, dass die russischen Investoren eine Zukunft des Emmerichers in Hinwil ermöglicht haben könnten



Sauber hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Allerdings warten noch Gleisbaustellen auf die Schweizer, ehe die Zukunft mit russischem Kapital und Youngster anbrechen kann. Dennoch glaubt Monisha Kaltenborn, die Fundamente gelegt zu haben: "Ich bin sehr erleichtert", sagt die Teamchefin 'Sky' nach dem Deal und will wieder mehr Zeit mit den Ingenieuren als mit den Bankern verbringen: "Jetzt können wir uns wieder Tagesgeschäft, Motorsport und Leistung widmen."

Schließlich macht die Österreicherin keinen Hehl daraus, dass das aktuelle sportliche Niveau der Schweizer dem eigenen Anspruch nicht gerecht wird. "Wir sind lange in der Formel 1 und wissen, dass wir überleben können, wenn es schwierig wird. Aber das darf natürlich nicht das Ziel sein", zeigt sich Kaltenborn ambitioniert und nennt damit ein wichtiges Argument für den Einstieg der Investoren. "Man möchte nach vorne, man möchte irgendwann ganz nach oben. Dieses Ziel und diesen Wunsch haben wir alle."

Da ist auch Nico Hülkenberg keine Ausnahme. Der talentierte Deutsche hatte sich von seinem Force-India-Abschied einen Sprung nach vorne erhofft - jetzt hat er sogar seinen Sauber-Vertrag gekündigt. Das allerdings war, bevor sich die Mannen aus Moskau in Hinwil einkauften. Gibt es also doch eine Zukunft für den Emmericher? "Wir geben unsere Fahrer immer auf Saisonbasis bekannt", wiegelt Kaltenborn ab und gibt eine Garantie nur für 2013: "Für diese Saison wird es da auch keine Änderung geben."

"Was die Zukunft betrifft, werden wir die Fahrer zu gegebener Zeit bekanntgeben", hält sich die Teamchefin im Vorfeld des Ungarn-Grand-Prix bedeckt. Allerdings scheint mit frischem Geld der Spielraum bei Personalentscheidungen größer geworden zu sein - zumindest, wenn es nicht gerade um den Investoren-Protegé Sergei Sirotkin geht: "Ich bin zuversichtlich, dass wir die Piloten haben werden, die wir auch möchten und von denen wir überzeugt sind."

Fotoquelle: xpbimages.com

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