Kimi Räikkönen fuhr ökonomisch und schlich sich so auf das Podest

Formel 1 2013

— 28.07.2013

Räikkönen: Grand-Prix-Sieg schon am Samstag geopfert

Der Lotus-Pilot glaubt, ein optimales Rennen gefahren und aus seiner Startposition das Maximum herausgeholt zu haben: "Zahlen samstags den Preis"



Kimi Räikkönen hat beim Großen Preis von Ungarn am Sonntag einmal mehr bewiesen, dass er zu den wahrhaftigen Reifenflüsterern der Formel 1 gehört. Nicht nur trug er einen Satz der härteren Pirelli-Mischung mehr als 30 Umläufe um den Kurs, er hielt damit auch den stark auftrumpfenden Sebastian Vettel in Schach. "Es waren noch zehn Runden zu fahren, als sie ziemlich heftig einbrachen", erinnert sich der Finne an den abrupten Leistungsverlust. Dann verteidigte er sich aber geschickt.

Räikkönen ist ein alter Hase im Geschäft: "Es gab aber nicht viele Gelegenheiten für ihn und ich konnte ihn hinter mir halten. Ich musste im letzten Sektor aufpassen, denn in den ersten Kurven gab es kaum eine Chance", rekapituliert der Lotus-Star das Duell mit Vettel, in dem er auch vor einem Überraschungsangriff auf der Hut war: "Wenn die Reifen so viele Runden auf dem Buckel haben, gibt es da immer eine Möglichkeit." Dass Sieger Lewis Hamilton außer Reichweite war, führt Räikkönen nicht auf mangelndes Tempo zurück.

Auch seine Crew hätte sich keine Patzer erlaubt, ein gutes Auto auf die Beine gestellt und mit zwei Stopps die optimale Strategie gewählt: "Das Team hat gut gearbeitet, alles hat funktioniert bei uns", weiß der 33-Jährige und sieht das Problem im Qualifying, das ihm nur Startplatz sechs eingebracht hatte: "Leider war der Samstag kein guter Tag für uns, deshalb konnte ich nicht um den Sieg fahren. Das Leben am Samstag ist schwierig für mich", pustet Räikkönen durch und nennt dieses Manko den "Preis, den wir zahlen".

Mit dem reifenschonenden E21 einen Halt weniger zu absolvieren, sei auf dem mit guten Überholmöglichkeiten nicht gesegnetem Hungaroring die richtige Wahl gewesen: "Das war die einzige Möglichkeit, an den Leuten vorbeizukommen und unser gesetztes Ziel zu erreichen", so Räikkönen, der damit offenbar einen Podiumsbesuch meint. "Am Ende hat sich das ausgezahlt und wir haben Punkte für die Meisterschaft gesammelt." Von WM-Spitzenreiter Vettel (172 Punkte) trennen Räikkönen (134 Punkte) aber weiter 38 Zähler.

Fotoquelle: Lotus

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